Eine Animation des Solar Airship One: 2026 soll die Welt in 20 Tagen umrunden.

Nachhaltiges FliegenIn 20 Tagen um die Welt - reloaded

Ein französisches Start-up will 2026 in 20 Tagen mit einem Luftschiff die Welt umrunden. Angetrieben von Wasserstoff und Solarenergie. Mit dabei ist auch ein alter Bekannter.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Schweizer Bertrand Piccard und der Brite Brian Jones waren die ersten Menschen, die die Erde nonstop in einem Ballon umkreisten. Im März 1999 fuhren die beiden Abenteurer von Chateau d’Oex in den Schweizer Alpen, über Asien, den Pazifik, Mittelamerika und den Atlantik und landeten nach 19 Tagen in Ägypten.

Die beiden halten bis heute den Rekord für den längsten Flug ohne Treibstoff mit einer Reisezeit von 19 Tagen, 21 Stunden und 47 Minuten. 24 Jahre später arbeitet das französische Start-up Euro Airship an einem neuen Coup: Das Luftschiff Solar Airship One soll ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe den Globus umrunden.

Solarenergie und Wasserstoff

Die drei Gründungsmitglieder von Euro Airship, Marc Senepart, Marie-Christine Bilbow und Jean Lescat, wollen mit dem Projekt beweisen, dass es möglich ist, große Entfernungen auch fossilfrei zu fliegen. Euro Airship hat rund zehn Jahre lang an dem Projekt geforscht. Seit drei Jahren ist auch Technologieunternehmen Capgemini am Bau des Luftschiffs beteiligt.

Angetrieben wird das Luftschiff von Solarenergie und Wasserstoff. Die Solar Airship One ist 151 Meter lang und mit 50.000 Kubikmeter Helium gefüllt. Tagsüber sorgen 4800 Quadratmeter Solarpaneele für Energie, während nachts Wasserstoff zum Betrieb einer Brennstoffzelle genutzt wird.

Strecke führt entlang des Äquators

Der Start ist für 2026 anvisiert. Dann soll das Luftschiff in rund 20 Tagen den Globus umrunden und dabei 25 Länder überfliegen. Geplant ist, die 40.000 Kilometer entlang des Äquators von West nach Ost ohne Landung zurückzulegen. Die durchschnittliche Höhe soll rund 6.000 Meter betragen.

Die Besatzung besteht aus drei Personen. Dorine Bourneton, die mit 16 bei einem Flugzeugunfall schwer verletzt wurde und seitdem im Rollstuhl sitzt, Michel Tognini, ein ehemaliger Kampfpilot der französischen Luftwaffe und Bertrand Piccard, der neben dem Rekord im Ballon auch von 2015 bis 2016 mit dem Experimentalflugzeug Solar Impulse die Erde umrundete.

Bewusstsein für nachhaltiges Fliegen schaffen

Während des Fluges sollen die drei Abenteurer ihre Aktivitäten live an Schulen, Hochschulen und Regierungen präsentieren, um das Bewusstsein für die Luftschiffe als Möglichkeit für einen nachhaltigen Transport zu ebnen.

Mehr zum Thema

Boeing patentiert Langzeit-Solarflugzeug

Boeing patentiert Langzeit-Solarflugzeug

Airlander 50: Soll große Fracht transportieren.

Airlander-Luftschiff soll bis 2033 noch größer werden

Erstflug am 2. Juli 1900: LZ1 startete von einem Ponton auf dem Bodensee und flog 18 Minuten.

Von der verrückten Idee zum Erfolgsmodell

ticker hylight

Hylight: Französisches Start-up sammelt 13 Millionen Euro für wasserstoffbetriebene Luftschiffe ein

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack