Haupthalle des BER-T1: Keine Eiskristalle, aber auch nicht wirklich gemütlich derzeit.

Check-in in PavillonsIn Terminal 1 des BER ist es zu kalt

Am deutschen Haupstadtflughafen läuft das dünne Passagiergeschäft derzeit über die seitlichen Anbauten des T1. In der Haupthalle ist es zu kalt.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Noch nicht einmal vier Monate ist das Terminal 1 des deutschen Hauptstadtflughafens BER geöffnet, da wird die Arbeit in der Haupthalle schon wieder größtenteils eingestellt. Grund sind die eisigen Temperaturen im neuen Airport. Besonders durch den Bahnhof, der unter dem Gebäude liegt, kommt laut dem Betreiber kalte Luft in den Flughafen.

So finden der Check-in und meist auch die Sicherheitskontrolle derzeit nicht in der Haupthalle, sondern in den seitlich angebauten Pavillons statt. Zuerst hatte die Zeitung Tagesspiegel über die kalten Temperaturen berichtet. Gegenüber aeroTELEGRAPH erklärte ein BER-Sprecher, das T1 sei aber nicht, wie berichtet, geschlossen, sondern könne jederzeit betreten werden.

Keine Passagiere, keine Wärme

Auch die von Tagesspiegel genannte Angabe von «knapp über null» Grad wollte der Sprecher nicht bestätigten. Am heutigen Mittwoch (10. Februar) messe man in der Ebene über dem Bahnhof (U1) rund 12 Grad, im Ankunftsbereich (E0) etwa 14 Grad, in der Haupthalle (E1) circa 18 Grad. In den Pavillons erreiche man 22 bis 23 Grad. Das sei allerdings bereits ein Fortschritt im Vergleich zu denen vergangenen Tagen.

«Wir hatten fast keine Beschwerden von Fluggästen», so der Sprecher. Man verzichte eher mit Blick auf die Mitarbeitenden auf die Haupthalle. Zudem versuche man, mit mobilen Heizgeräten Abhilfe zu schaffen. Grund für das Problem seien auch die geringen Passagierzahlen. «Die Menschen fehlen und bringen keine Temperatur mit», sagte der Flughafensprecher. Wo sich ohne die Corona-Pandemie etwa 70.000 Reisende am Tag bewegen würden, sind es nun nur rund 5000 bis 10.000.

Keine Passagiere, keine Wärme

Terminal 5 des BER, der ehemaligen Flughafen Schönefeld, wird angesichts der geringen Passagierzahlen ab dem 23. Februar vorübergehend geschlossen. Erste Fluggesellschaften wie etwa Sun Express sind schon ins T1 umgezogen. Dort hatten Mitarbeitende der Kontrollstellen im Januar bereits Probleme mit elektrostatischen Entladungen.

Mehr zum Thema

Winterdienst am Flughafen Dortmund: Die Gerätschaften kamen am Montagmorgen (8. Februar) nicht schnell genug gegen das Eis an.

Vereiste Piste stoppt Flugbetrieb in Dortmund

BER: Entladungen machen Schwierigkeiten.

Personal am BER erhält Stromschläge

Terminal 1 des BER: Der neue Flughafen ist in Betrieb.

Wie viel wissen Sie über den neuen Berliner Flughafen?

Eurowings Premium BIZ-10

Eurowings führt in Rekordzeit einen neuen Business-Class-Sitz ein

Video

Bildschirmfoto 2026-05-01 um 164538
Am Flughafen São Paulo-Congonhas kamen eine landende Boeing 737 und eine startende Embraer E2 sich extrem nahe, so nahe, dass das Kollisionswarnsystem Alarm schlug. Der Jet von Gol und der Jet von Azul näherten sich entlang der Piste bis auf 22 Meter an.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca