BER: Entladungen machen Schwierigkeiten.

Elektrostatische EntladungenPersonal am BER erhält Stromschläge

Handgepäckkontrollen im Terminal 1 des BER können für Mitarbeitende schmerzhaft sein. Elektrostatische Entladungen führten sogar schon zum Einsatz von Rettungswagen.

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Ungewöhnliches Problem im Terminal 1 des deutschen Hauptstadtflughafens BER: Mitarbeitende der Firma Securitas haben an Röntgengeräten der Handgepäckkontrolle zuletzt immer wieder Stromschläge erhalten, wie die Berliner Zeitung berichtet. Insgesamt kam es laut der Gewerkschaft Verdi zu mehr als 60 Vorfällen, elf davon alleine am 6. Januar.

Die Folgen der Stromstöße seien teilweise starke Schmerzen, Taubheitsgefühl und Benommenheit, so Benjamin Roscher von Verdi. «Mehrfach mussten Verletzte via Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden.» Ursache für die Vorfälle sind laut der Bundespolizei elektrostatische Entladungen.

Verdi fordert Betriebsstopp im T1

Die Polizei ließ die Geräte deshalb überprüfen. Mitarbeitende der Kontrollstellen sollen zur Abhilfe spezielle Schuhe und Antistatik-Schlüsselanhänger tragen. Auch ableitfähige Böden und Bodenunterlagen sowie andere Arbeitskleidung des Personals seien in Erwägung zu ziehen, so das Fazit.

Verdi sieht darin nicht genug Schutz und fordert, von Terminal 1 in  Terminal 5 auszuweichen, bis das Problem ganz behoben sei. Ein Flughafensprecher sagt dagegen, man gehe davon aus, «dass sich solche Vorfälle durch die Einhaltung entsprechender Verfahren und Vorkehrung bei Durchführung der Sicherheitskontrollen in Zukunft vermeiden lassen». Daher bestehe keine Notwendigkeit, die Sicherheitskontrollen am Terminal 1 auszusetzen.

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