So könnte die neue Il-96-400M innen aussehen: Zu erkennen ist eine 3-3-3-Bestuhlung in der Economy Class ...

NeuauflageIlyushin zeigt erstmals Interieur der neuen Il-96

Russland macht offenbar Ernst mit einer neuen Version der Il-96. Hersteller Ilyushin gibt nun erstmals Einblick in die Kabine.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Die Ilyushin Il-96 war kein Erfolg. Nur gerade 29 Stück des Langstreckenflugzeuges wurden gebaut. Trotzdem zeigte sich Alexey Rogozin vor rund einem Jahr zuversichtlich in Bezug auf einen Nachfolger für den Großraumflieger. «Ich denke, es wird in die Serienproduktion der vielversprechenden Il-96-400M münden», so der Ilyushin-Chef damals. Nun verrät der russische Flugzeugbauer, der zum Luftfahrtkonsortium United Aircraft Corporation UAC gehört, erstmals Details zum Interieur des Jets.

Bei einem Treffen mit potenziellen Kunden habe man Basisvarianten in Drei-Klassen-Bestuhlung mit 305 Sitzen und Zwei-Klassen-Einteilung mit 350 Plätzen präsentiert, teilt Ilyushin mit. Wird der Flieger nur mit einer Economy Class ausgestattet, fasst er sogar bis zu 402 Passagiere. Zum Einsatz kommen sollen neu entwickelte Sitze aus russischer Herstellung. Ilyushin stellt außerdem abnehmbare Babyliegen, Ausstattung für Passagiere mit Behinderung, Touchscreen-Bildschirme und Internetzugang in Aussicht. Rogozin erklärt, man könne in dieser Phase Kundenwünsche noch in die Planung einfließen lassen.

Serienproduktion spätestens 2021

Das Flugzeug ist laut Ilyushin fast zehn Meter länger als die bisherige Passagierversion der Il-96. Damit wird die Il-96-400M wohl eine modernisierte Passagiervariante des Frachtfliegers Il-96-400 T, dessen Rumpf 9,65 Meter länger ist als der der Il-96-300. «Zurzeit wird der erste Prototyp des Flugzeuges bei der Voronezh Aircraft Production Association Vaso gebaut», heißt es. Das Unternehmen ist eine weitere UAC-Tochter.

«Wir erwarten, dass die Serienproduktion der Il-96-400M schon 2020 oder 2021 beginnt», so Ilyushin. Zur Frage des Antriebs äußerte sich der Flugzeugbauer dagegen nicht. Bisher hieß es,  die vier Triebwerke des Flugzeuges würden PS-90A1 von der Perm Engine Company sein. Allerdings sind Vierstrahler weltweit auf dem Rückzug, wie spätestens Airbus Abschied vom A380 klar gemacht hat.

Wirklich ein Vierstrahler?

Im vergangenen Januar hatte Ilyushin-Chef Rogozin mit Blick auf die Entwicklung der russischen PD-35-Triebwerksfamilie erklärt, diese würde viele Überlegungen ermöglichen, etwa auch eine «zweistrahlige Version der Il-96». Die Il-96-400 M soll unter dem Namen Il-496 vertrieben werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Kabine der Il-96-400 M.

Mehr zum Thema

Il-96-300: Gibt es bald einen Nachfolger?

Russland arbeitet an neuer Il-96

Sukhoi Superjet: Er soll größer werden.

Russen wollen Superjet-Businessairline gründen

Ein Blick in Putins fliegenden Kreml

Ein Blick in Putins fliegenden Kreml

nordatlantik

Russische Raketen-Warnung sorgt für Stress auf Flügen zwischen Europa und Nordamerika

Video

united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack
Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies