Airbus A220 in den Farben von Ilyushin Finance: Die Leasingfirma wird die Jets nicht erhalten.

In RusslandIlyushin Finance verklagt Airbus wegen Anzahlungen für A220

Alte Order, neue Probleme: Die russische Leasinggesellschaft bestellte vor vielen Jahren A220. Geliefert werden können diese nicht mehr. Jetzt klagt Ilyushin Finance deswegen gegen Airbus.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ilyushin Finance gehörte zu den allerersten Kunden. Als das Regionalflugzeug noch C-Series hieß und von Bombardier hergestellt wurde, platzierte die russische Leasinggesellschaft eine Bestellung. Noch immer wartet sie auf die Auslieferung. Doch die ist nicht mehr möglich, weil westliche Sanktionen als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine dies nicht mehr zulassen.

Deshalb hat Ilyushin Finance nun bei einem Moskauer Schiedsgericht eine Klage eingereicht. Beklagt wird Airbus als neue Eigentümerin des Flugzeugprogramms. Es geht um eine Forderung in Höhe von 2,3 Milliarden Rubel oder umgerechnet 24 Millionen Euro, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax schreibt.

Bestellung von Airbus A220 schrittweise reduziert

Details zur Klage werden zwar noch nicht genannt. Gemäß Beobachtern dürfte es dabei aber darum gehen, dass die Leasinggesellschaft die Anzahlungen für 14 nicht ausgelieferte A220 zurückfordert. Einst hatte Ilyushin Finance sogar 32 Exemplare bestellt, später die Order aber schrittweise reduziert.

Mehr zum Thema

Pulvermetall-Problem auch bei Airbus A220 und Embraer E2

Pulvermetall-Problem auch bei Airbus A220 und Embraer E2

Airbus A220 und Embraer E2: Welche Wahl trifft Lufthansa?

Lufthansa vor Großbestellung für City Airlines - Airbus A220 oder Embraer E2

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier