Und so kommen die Flieger bisher daher.

Drei werden verkauft, vier verschrottetIcelandair sortiert sieben Boeing 757 aus

Die isländische Fluggesellschaft trennt sich von sieben ihrer Boeing 757-200. Drei werden bei einem neuen Eigentümer als Frachter weiterleben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Boeing 757 ist immer noch das Rückgrat von Icelandairs Flotte. Während die isländische Fluglinie erst sechs Boeing 737 Max hat und noch vier Boeing 767, verfügt sie über zwei Boeing 757-300 und rund 25 Boeing 757-200, darunter zwei Frachter.

Im Durchschnitt sind die Boeing 757 aber schon fast 25 Jahre alt. Und so trennt sich Icelandair nun von sieben der Flieger. Drei 757-200 werden verkauft, wie die Fluglinie mitteilt. Sie nennt einen Nettoverkaufspreis von rund 21 Millionen US-Dollar und erklärt, die Jets würden zu Frachtern umgebaut. Wer der Käufer ist, verrät Icelandair nicht.

Vier 747 werden verschrottet

Gegenüber dem isländischen Portal Flugblogg erklärte Icelandairs Marketing-Managerin Sigrún Ossudardóttir, vier weitere Boeing 757-200 würden in die USA überführte und dort demontiert. Es handelt sich dabei um die Flieger mit den Kennzeichen TF-ISL (fast 29 Jahre alt) , TF-ISY, TF-FIJ und TF-ISF (alle fast 30 Jahre alt). Die Jets, die verkauft werden, tragen die Kennzeichen TF-FIS und TF-FIT (beide gut 26 Jahre alt) sowie TF-LLX (gut 20 Jahre alt).

Wie Icelandair ihre Boeing 757 in Zukunft ersetzen wird, ist eine spannende Frage. Zu den sechs vorhandenen Boeing 737 Max sollten eigentlich zehn weitere hinzukommen, mittlerweile reduzierte die Airline aber auf sechs weitere Max. Im vergangenen Jahr spielte Icelandair sogar das Szenario durch, vom reinen Boeing- zum reinen Airbus-Betreiber zu werden.

Gemischte Flotte mit 737 Max und A321?

Im Januar 2020 sagte Airline-Chef Bogi Nils Bogason aber gegenüber Flugblogg, eine der wahrscheinlichsten Optionen sei eine gemischte Flotte aus Boeing 737 Max und Airbus A321 LR. Eine offizielle Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Dementsprechend hat Icelandair auch noch nicht bei Airbus geordert.

Mehr zum Thema

Staat gewährt Icelandair Kreditgarantie

Staat gewährt Icelandair Kreditgarantie

Boeing 737 Max von Icelandair: Entschädigung fürs Grounding von sechs Jets.

Icelandair übernimmt vier 737 Max weniger

Boeing 737 Max von Icelandair: Wechselt die Gesellschaft zu Airbus?

Stellt Icelandair komplett auf Airbus um?

Boeing 737 Max 8 im Hintergrund, Max 10 im Vordergrund: In der Bestellung ist es anders herum.

Boeing hat riesige 737-Max-Bestellung von Turkish Airlines jetzt sicher

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier