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FAA und Icao warnen

Gefahr E-Zigaretten im Gepäck

Immer wieder entzünden sich E-Zigaretten im Gepäck von Passagieren. Nun verlangen Icao und FAA, dass die elektronischen Geräte im Handgepäck verstaut werden.

Vaporfi

E-Zigarette: Auch an Bord nicht ganz ungefährlich.

Es passierte am 9. August 2014 am Flughafen Boston Logan. Aus dem Frachtraum eines Flugzeugs stieg plötzlich Rauch auf. Die Maschine wurde deshalb umgehend evakuiert. Es zeigte sich, dass in einem Gepäckabteil ein Feuer ausgebrochen war. Schuld daran war eine elektronische Zigarette in der aufgegebenen Tasche eines Passagiers. Am 4. Januar geschah es schon wieder. Ein Koffer eines Passagiers entzündete sich am Los Angeles International Airport LAX – wegen einer E-Zigarette.

Die elektronische Variante des Glimmstängels boomt. In den letzten Jahren hat sich der weltweite Umsatz jährlich verdoppelt. 2017 dürfte er schon 10 Milliarden Dollar betragen, so schätzen Experten. Kein Wunder wird bereits heftig über die Nachteile der E-Zigaretten diskutiert. Nun kommt ein neuer hinzu. Wie die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao schon im Dezember warnte und nun auch die amerikanische FAA bestätigte, können sich E-Zigaretten leicht entzünden wenn das Heizelement nicht abgestellt wurde oder es sich unabsichtlich einschaltet.

Im Handgepäck kann ein Brand schneller entdeckt werden

Die beiden Luftfahrtbehörden empfehlen deshalb Fluggesellschaften, ihre Gepäckaufgaberegeln zu ändern. Künftig sollen E-Zigaretten nur noch im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Dort werde eine Überhitzung einer elektronischen Zigarette schneller entdeckt und könne auch schneller bekämpft werden, so die FAA. Fluglinien sollten ihre Passagiere entsprechend instruieren.

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