Madrid - BarcelonaIberia baut Luftbrücke aus - mit Vueling

Iberia holt bei ihrem Pendler-Service zwischen Madrid und Barcelona Vueling mit an Bord. Zusammen will die Airline mit mehr Service gegen die Vorherrschaft des Zuges ankämpfen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Iberia verbindet Madrid und Barcelona mit der sogenannten Puente Aéreo, der Luftbrücke: Eine Vielzahl regelmäßiger Flüge pro Tag, exklusive Bereiche in den Terminals, eigene Abfertigung, Gepäckbänder und Sicherheitskontrollen sollen den Passagieren einen schnellen und unkomplizierten Pendelverkehr ermöglichen. Doch die Verbindung, die vor allem bei Geschäftsreisenden beliebt ist, war lange defizitär. Bis heute reisen mehr Menschen mit dem Zug.

Daher baut Iberia das Angebot nun aus und arbeitet dafür mit dem hauseigenen Billigflieger Vueling zusammen: Bis zu 26 Flüge in jede Richtung soll es ab Juli wochentags geben. Zu den 16 aktuellen Iberia-Flügen würden 10 von Vueling hinzukommen, so Iberia. Allerdings ist das «bis zu» auch jetzt schon zu beachten. Ein Blick auf den Flugplan dieser Woche zeigt etwa: Von Madrid nach Barcelona starten höchstens 15 Flüge pro Tag, am Montag sind es 13, am Freitag nur 10.

Reservierung kostenlos ändern

Der erste Flug des Tages soll nach dem neuen Modell um 6:30 Uhr starten statt wie bisher um 6:45 Uhr, der letzte um 21:45 Uhr statt zurzeit um 21.00 Uhr. In den Stoßzeiten (die Zeitung El Economista spricht von 8 bis 9 Uhr und 15 bis 17 Uhr) soll alle 15 oder 30 Minuten ein Flug abheben, ansonsten einer pro Stunde. An Samstagen und Sonntagen sind bis zu 13 Flüge in jede Richtung vorgesehen.

Neben offenen Tickets wie bisher soll es ab Juli auch möglich sein, Reservierungen vorzunehmen. Dabei verspricht Iberia, dass Passagiere auch dabei volle Flexibilität behalten, indem sie ihre Reservierung auch mehrmals kostenlos ändern können. Ticketkauf, Sitzauswahl und Co. sollen sowohl über die Iberia-Webseite als auch über die App der Airline funktionieren. Der Check-in wird bis 15 Minuten vor Abflug möglich sein.

Dem Ave Konkurrenz machen

«Im Jahr 2011 war die Luftbrücke unsere verlustreichste Strecke. Heute ist sie bereits profitabel», zitiert die Zeitung El Mundo Iberia-Chef Luis Gallego. Doch damit nicht genug: «Wir möchten gegenüber dem Zug ein leistungsfähigeres Flug-Angebot präsentieren», so Gallego. Der Marktanteil auf der Strecke zwischen den beiden Metropolen liegt laut Iberia-Verkaufsdirektor Marco Sansavini zurzeit zu 62 Prozent beim Hochgeschwindigkeitszug Ave und nur zu 38 Prozent beim Flugverkehr.

Gallego wirbt damit, dass das Flugzeug die rund 500 Kilometer Luftlinie lange Strecke in einer 1 Stunde und 15 Minuten zurücklege, während der Zug im Schnitt 3 Stunden brauche. Die Preise sollen laut dem Iberia-Chef bei 38 Euro beginnen.

Mehr zum Thema

ticker-iberia

Iberia wird Leap-Wartungszentrum

ticker-iberia

Iberia setzt Kuba-Flüge vorübergehend aus

ticker-iberia

Iberia würdigt historische Atlantikflüge mit Sonderlackierung auf Airbus A350

ticker-iberia

Frewillige Abgänge: Iberia baut knapp 1000 Stellen ab

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin