Abfertigung einer Iberia-Maschine: Afrika im Visier.

Iberia lässt Asien links liegen

Die spanische Nationalairline will trotz Krise expandieren. Die Boomregion im Osten interessiert sie dabei vorerst nicht. Iberia hat andere Ziele im Visier.

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Zuerst heißt die Devise Abbau. So plant Iberia, in den nächsten Jahren 3800 oder rund 19 Prozent der 20'000 Stellen zu streichen. Und im laufenden Jahr reduzierte die Fluglinie die Kapazität bereits um 14 Prozent. Dabei strich sie auch Strecken - etwa die nach Amsterdam, Havanna oder Santo Domingo. Doch obwohl die spanische Fluggesellschaft noch immer rote Zahlen schreibt, schaut sie schon weiter nach vorne und will expandieren. So sollen etwa die Frequenzen nach Boston, Los Angeles, New York und Miami erhöht werden, wie Spanien-Verkaufsdirektor Víctor Moneo kürzlich der lokalen Presse erklärte. Daneben plant Iberia, das Angebot nach Lateinamerika punktuell auszubauen. Der Manager sprach konkret von Buenos Aires, Mexiko-Stadt und Santiago de Chile.

Einen Kontinent überlassen die Spanier dagegen vorerst der Konkurrenz. Zwar schließt man Flüge nach Asien nicht kategorisch aus. Aber in der kurzen Frist werde das sicherlich keine Priorität haben, so Moneo. Zuerst baue man lieber in Afrika aus. «Die Mehrheit der Neueröffnungen entwickeln sich dort sehr gut», so der Manager.

Alternde Airbus A340 werden ersetzt

Bei der Expansion soll eine rundum erneuerte Langstreckenflotte helfen. Bereits erhielt die Airline drei neue Airbus A330-300, fünf weitere werden in den nächsten Monaten eintreffen. Daneben sicherte sich das Unternehmen auch Optionen auf weitere acht A330 bis 2014. Sie sollen vor allem die alternden A340-300 in der Flotte ersetzen.

Auch außen soll etwas geschehen. Der zwischenzeitlich auf Eis gelegte Plan für ein neues Erscheinungsbild soll nun bis Ende des Jahres doch noch umgesetzt werden, wie Moneo erklärte. Das heutige Design ist mehr als dreißig Jahre alt und stammt von 1977.

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guayaquil airbus a350 iberia
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