Kondensstreifen von Fliegern: Ein plötzliches Grounding ist ärgerlich.

Airline-PleitenIata setzt Rettungs-Tarife durch

Wenn Fluggesellschaften den Betrieb einstellen, stranden Passagiere. Nun haben sich IATA-Mitglieder verpflichtet, Opfern günstige Rückflüge anzubieten.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Europas Luftfahrt durchlebt schwere Zeiten. Druck durch Billigkonkurrenz und hohe Treibstoffkosten trieben schon mehrere Fluggesellschaften in den Ruin. Air Alps, OLT Express, Spanair, Malev oder Bingo Airways sind nur einige Beispiele für Fluglinien, die es nicht schafften. Und Airlinemanager wie IAG-Chef Willie Walsh denken, dass es das noch nicht war. Auch Ryanair-Chef Michael O'Leary geht davon aus, dass es in den kommenden Jahren zu weiteren Pleiten und Zusammenschlüssen kommen wird.

Die Leidtragenden sind oft die Passagiere. Stellt eine Fluglinie unverhofft ihren Betrieb ein, stranden sie irgendwo ohne Rückflugticket. Dieses Problem ging der Internationale Luftfahrtverband Iata nun an. Wie er mitteilt, haben sich seine Mitglieder verpflichtet, gestrandeten Passagieren Spezialtarife anzubieten. Wer von und nach oder innerhalb von Europa fliegt, bekommt von den Iata-Mitgliedern im Falle einer Airline-Pleite Billigtickets für die Heimreise – sofern es Platz hat.

Zwei Wochen nach der Pleite verfügbar

Die Rettungstarife werden bis zu zwei Wochen nach der Pleite verfügbar sein - oder so lange, bis die Tickets ausverkauft sind, teilt Iata-Chef Tony Tyler mit. Jeder, der keine entsprechende Versicherung besitzt, kann davon profitieren, kündigt er an. Das zeige, dass man mehr denn je darauf aus sei, den Passagieren zuverlässigen Service zu bieten, so Tyler. Er sei froh, dass das, was bislang auf Kulanz beruhte nun formalisiert worden sei.

Die Teilnahme an dem Programm, so Tyler, ist freiwillig. «Ein Zwang würde niemandem helfen», erklärte er in einer Medienmitteilung. Ursprünglich war auch einmal eine Fondslösung angedacht, in die alle Fluglinien einbezahlt hätten. Doch das stieß auf Ablehnung. Fluggesellschaften, die gut wirtschaften, würden so schwache unterstützen, lautete die Kritik. Das sei nun sicher nicht mehr der Fall, erklärte Tyler. Es gehe einzig und allein um die Passagiere.

Mehr zum Thema

ticker-welt

Iata erwartet Verdopplung der globalen Flugnachfrage bis 2050

ticker accident crash absturz

Iata: Unfallrate verbessert sich leicht auf 1,32 Unfälle pro eine Million Flüge

ticker-fracht-cargo

Globaler Luftfrachtmarkt wuchs 2025 - nur Nordamerika im Minus

ticker-iata

Iata meldet für 2025 neue Höchstwerte im Passagierverkehr

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies