Jets von Ryanair: Neue Flieger lassen auf sich warten.

Airline-Chef O’LearyHunderte Jobs bei Ryanair in Gefahr

Das Grounding der Boeing 737 Max und ein drohender harter Brexit belasten den Billigflieger. Nun müssen bis zu 900 Ryanair-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze fürchten.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Ryanair hat zuletzt deutlich weniger Gewinn gemacht. Zudem kündigte die Billigairline an, wegen der verspäteten Lieferungen der Boeing 737 Max Basen zu schließen. Nun gibt es für die Angestellten der Airline aber noch eine deutlich unangenehmere Nachricht. Ryanair-Chef Michael O’Leary hat die Mitarbeiter in einer Videobotschaft informiert, dass man einen Überschuss rund 500 Piloten und 400 Flugbegleitern habe. Zudem würden für den kommenden Sommer etwa 600 Crew-Mitarbeiter weniger benötigt, als ursprünglich geplant. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, der das Video vorliegt.

Ein Sprecher der Fluglinie bestätigte die Echtheit des Videos und sagte, rund 900 der aktuellen Angestellten könnten betroffen sein. Ryanair-Chef O’Leary sagt in dem Video: «Wir werden in den nächsten Wochen unser Bestes tun, um Streichungen von Arbeitsplätzen zu minimieren, aber einige sind zu diesem Zeitpunkt unvermeidlich.» Der Manager erklärt weiter, dass Ende August Details zum Personalabbau feststehen werden, wenn Ryanair mit Flughäfen und Gewerkschaften gesprochen hat. Zu Stellenstreichungen könnte es dann im September und Oktober kommen sowie erneut nach Weihnachten.

737 Max, harter Brexit, drohende Streiks

Ryanair hatte zuvor bereits erklärt, dass man aufgrund des weltweiten Groundings der Boeing 737 Max seine Pläne für den kommenden Sommer zusammenstreichen müsste. Man rechne damit, Ende Mai nur 30 der Flieger zu haben anstatt ursprünglich geplant 58. Zudem äußerte O'Leary immer wieder Sorgen aufgrund eines drohenden harten Brexits, der mit dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson wahrscheinlicher geworden ist.

Ryanair hat zurzeit 86 Basen in Europa. Die Airline beschäftigt (Stand März) rund 5500 Piloten und 9000 Flugbegleiter. Vom Krisenflieger Boeing 737 Max hat sie 135 Exemplare fest bestellt und sich Optionen für 75 weitere gesichert. Es handelt sich dabei um die Low-Cost-Spezialvariante 737 Max 200. Der Fluggesellschaft drohen zurzeit Streiks der Piloten in Großbritannien und Irland sowie der Kabinenmitarbeiter in Portugal.

Mehr zum Thema

Tailfin of a Ryanair aircraft: They operate a large fleet of solely 737 aircraft

Ryanair will wegen 737 Max Basen schließen

Ryanair macht deutlich weniger Gewinn

Ryanair macht deutlich weniger Gewinn

Ryanair droht Streik in Portugal

Ryanair droht Streik in Portugal

ticker-ryanair

Das sind die neuen Strecken von Ryanair ab Deutschland im Sommer 2026

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack