Jets von Ryanair: Neue Flieger lassen auf sich warten.

Airline-Chef O’LearyHunderte Jobs bei Ryanair in Gefahr

Das Grounding der Boeing 737 Max und ein drohender harter Brexit belasten den Billigflieger. Nun müssen bis zu 900 Ryanair-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze fürchten.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ryanair hat zuletzt deutlich weniger Gewinn gemacht. Zudem kündigte die Billigairline an, wegen der verspäteten Lieferungen der Boeing 737 Max Basen zu schließen. Nun gibt es für die Angestellten der Airline aber noch eine deutlich unangenehmere Nachricht. Ryanair-Chef Michael O’Leary hat die Mitarbeiter in einer Videobotschaft informiert, dass man einen Überschuss rund 500 Piloten und 400 Flugbegleitern habe. Zudem würden für den kommenden Sommer etwa 600 Crew-Mitarbeiter weniger benötigt, als ursprünglich geplant. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, der das Video vorliegt.

Ein Sprecher der Fluglinie bestätigte die Echtheit des Videos und sagte, rund 900 der aktuellen Angestellten könnten betroffen sein. Ryanair-Chef O’Leary sagt in dem Video: «Wir werden in den nächsten Wochen unser Bestes tun, um Streichungen von Arbeitsplätzen zu minimieren, aber einige sind zu diesem Zeitpunkt unvermeidlich.» Der Manager erklärt weiter, dass Ende August Details zum Personalabbau feststehen werden, wenn Ryanair mit Flughäfen und Gewerkschaften gesprochen hat. Zu Stellenstreichungen könnte es dann im September und Oktober kommen sowie erneut nach Weihnachten.

737 Max, harter Brexit, drohende Streiks

Ryanair hatte zuvor bereits erklärt, dass man aufgrund des weltweiten Groundings der Boeing 737 Max seine Pläne für den kommenden Sommer zusammenstreichen müsste. Man rechne damit, Ende Mai nur 30 der Flieger zu haben anstatt ursprünglich geplant 58. Zudem äußerte O'Leary immer wieder Sorgen aufgrund eines drohenden harten Brexits, der mit dem neuen britischen Premierminister Boris Johnson wahrscheinlicher geworden ist.

Ryanair hat zurzeit 86 Basen in Europa. Die Airline beschäftigt (Stand März) rund 5500 Piloten und 9000 Flugbegleiter. Vom Krisenflieger Boeing 737 Max hat sie 135 Exemplare fest bestellt und sich Optionen für 75 weitere gesichert. Es handelt sich dabei um die Low-Cost-Spezialvariante 737 Max 200. Der Fluggesellschaft drohen zurzeit Streiks der Piloten in Großbritannien und Irland sowie der Kabinenmitarbeiter in Portugal.

Mehr zum Thema

Tailfin of a Ryanair aircraft: They operate a large fleet of solely 737 aircraft

Ryanair will wegen 737 Max Basen schließen

Ryanair macht deutlich weniger Gewinn

Ryanair macht deutlich weniger Gewinn

Ryanair droht Streik in Portugal

Ryanair droht Streik in Portugal

ticker-ryanair

Ryanair fliegt ab Sommer 2026 von Nürnberg nach Rabat

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack