Webseite von Hi Sky: Flüge zu sechs Zielen ab Juli.

Weiterhin WidersprücheHi Sky beschafft sich Airbus A320 und Slots in Düsseldorf

Die neue Fluggesellschaft aus der Republik Moldau will im Juli starten. Ein Flugzeug und Landerechte hat sie. Dennoch gibt es immer noch Widersprüche in Sachen Hi Sky.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es lief nicht immer ganz rund für Hi Sky. Während die neue moldauische Fluggesellschaft den Ticketverkauf für Flüge zu sechs Zielen in Europa startete, warnte die nationale Luftfahrtbehörde. Das Unternehmen habe Dokumente nicht eingereicht und besitze deshalb kein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC).

Dann kam die Corona-Krise. Und Hi Sky verschob den ursprünglich für April geplanten Start auf Juli. Die Fluggesellschaft scheint die Zeit aber genutzt zu haben. Denn inzwischen hat sie sich ein eigenes Flugzeug beschafft, nachdem sie zuerst mithilfe der rumänischen Partnerin Cobrex Trans starten wollte.

Im Gespräch mit Düsseldorf

Die Leasinggesellschaft Aercap gab am Mittwoch (10. Juni) bekannt, dass sie mit Hi Sky einen langfristigen Vertrag abgeschlossen hat. Die moldauische Fluggesellschaft erhalte im Juli einen gebrauchten Airbus A320-200, so das Unternehmen in einer Mitteilung. «Es wird das erste Flugzeug der Flotte sein und unseren Passagieren die besten Sicherheitsstandards und den höchsten Komfort bieten», wird Hi-Sky-Chef Iulian Scorpan in der Mitteilung zitiert.

Neben den Verbindungen von Chisinau nach Bologna, Dublin, Lissabon, London-Stansted und Paris-Beauvais will Hi Sky auch nach Düsseldorf fliegen. Ab dem 3. August sind zwei wöchentliche Flüge in die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens geplant. Die dafür nötigen Slots hat die Airline zugeteilt bekommen. «Wie mit vielen anderen Airlines auch stehen wir auch in Kontakt zu Hi Sky», erklärt ein Sprecher des Flughafens.

Kein offizieller Luftverkehrsbetreiber

Frei von Widersprüchen ist Hi Sky jedoch weiterhin nicht. So wird die Fluggesellschaft bei der Autoritatea Aeronautica Civila a Republicii Moldova weiterhin nicht als Luftverkehrsbetreiber aufgeführt. Zudem wird bei Buchungen der Iata-Code 4H für die Flüge aufgeführt. Der gehörte der untergegangenen United Airways aus Bangladesh, wurde aber noch nicht offiziell neu vergeben.

Mehr zum Thema

Webseite von Hi Sky: Sechs Destinationen - aber wie viel steckt dahinter?

Behörde warnt vor neuer Airline, die nach Düsseldorf fliegen will

Flugzeug der Air Moldova: Nicht zum ersten Mal wird ein Flugzeug der Airline beschlagnahmt.

Vermögen und Flugzeuge von Air Moldova beschlagnahmt

Flugzeug der Air Moldova: Nicht zum ersten Mal wird ein Flugzeug der Airline beschlagnahmt.

Privatisierung von Air Moldova kommt auf den Prüfstand

ticker zoll passkontrolle neu

Zollamt Düsseldorf Flughafen: Fast 3100 gefälschte Fußballtrikots werden vernichtet

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier