Webseite von Hi Sky: Sechs Destinationen - aber wie viel steckt dahinter?

Hi SkyBehörde warnt vor neuer Airline, die nach Düsseldorf fliegen will

Hi Sky präsentiert sich als neue moldauische Fluggesellschaft, die bald sechs Ziele in Europa bedienen will. Doch die Behörden des Landes warnen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon in 45 Tagen soll es losgehen. Am 10. April werde man den Flugbetrieb aufnehmen, erklärte Hi Sky vergangene Woche. Gleichzeitig startete die neue moldauische Fluggesellschaft den Ticketverkauf für Flüge zu sechs Zielen in Europa.

Hi Sky verspricht Verbindungen von Chisinau nach Bologna, Lissabon, London-Stansted, Paris-Beauvais und Dublin. Ab dem 13. April steht auch Düsseldorf zwei Mal pro Woche im Flugplan. Doch es ist zweifelhaft, ob man je einen Flieger von Hi Sky am Flughafen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen oder anderswo sehen wird.

Partner Cobrex besitzt keine Airbus A320

In einer Pressemitteilung spricht Hi Sky von einer Flotte von zwei Airbus A320. Selbst besitzt sie keine Flieger und auf der Webseite wird auf die rumänische Cobrex Trans verwiesen, welche die Flugzeuge betreiben soll. Doch diese besitzt selber eine einzige, 28-jährige Boeing 737-300.

Die moldauische Luftfahrtbehörde sah sich denn auch gezwungen, auf die Ankündigung zu reagieren. Hi Sky habe zwar einen Antrag für ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC) gestellt. Doch der sei abgelehnt worden. Trotz wiederholter Aufforderung seien nötige Dokumente nicht eingereicht worden.

Behörde hegt Verdacht

Zudem fehlten dem Unternehmen Flugzeuge. Das Management habe aber auch wiederholt widersprüchliche Angaben gemacht - auch in Bezug auf die Partnerschaft mit Cobrex Trans, so die Autoritatea Aeronautica Civila a Republicii Moldova. Indem Hi Sky das Wort Fluggesellschaft verwende, täusche sie die Verbraucher.

Die Luftfahrtbehörde Moldaus erklärt, es bestehe der Verdacht auf «Verstöße gegen das geltende Recht, Identitätsdiebstahl, Verzerrung der Realität durch Bereitstellung falscher Informationen und Täuschung». Sie hat eine Untersuchung eingeleitet, in die auch das rumänische Luftfahrtamt einbezogen wurde.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg