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Behörde warnt vor neuer Airline, die nach Düsseldorf fliegen will

Hi Sky präsentiert sich als neue moldauische Fluggesellschaft, die bald sechs Ziele in Europa bedienen will. Doch die Behörden des Landes warnen.

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Webseite von Hi Sky: Sechs Destinationen – aber wie viel steckt dahinter?

Schon in 45 Tagen soll es losgehen. Am 10. April werde man den Flugbetrieb aufnehmen, erklärte Hi Sky vergangene Woche. Gleichzeitig startete die neue moldauische Fluggesellschaft den Ticketverkauf für Flüge zu sechs Zielen in Europa.

Hi Sky verspricht Verbindungen von Chisinau nach Bologna, Lissabon, London-Stansted, Paris-Beauvais und Dublin. Ab dem 13. April steht auch Düsseldorf zwei Mal pro Woche im Flugplan. Doch es ist zweifelhaft, ob man je einen Flieger von Hi Sky am Flughafen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen oder anderswo sehen wird.

Partner Cobrex besitzt keine Airbus A320

In einer Pressemitteilung spricht Hi Sky von einer Flotte von zwei Airbus A320. Selbst besitzt sie keine Flieger und auf der Webseite wird auf die rumänische Cobrex Trans verwiesen, welche die Flugzeuge betreiben soll. Doch diese besitzt selber eine einzige, 28-jährige Boeing 737-300.

Die moldauische Luftfahrtbehörde sah sich denn auch gezwungen, auf die Ankündigung zu reagieren. Hi Sky habe zwar einen Antrag für ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: Air Operator Certificate oder kurz AOC) gestellt. Doch der sei abgelehnt worden. Trotz wiederholter Aufforderung seien nötige Dokumente nicht eingereicht worden.

Behörde hegt Verdacht

Zudem fehlten dem Unternehmen Flugzeuge. Das Management habe aber auch wiederholt widersprüchliche Angaben gemacht – auch in Bezug auf die Partnerschaft mit Cobrex Trans, so die Autoritatea Aeronautica Civila a Republicii Moldova. Indem Hi Sky das Wort Fluggesellschaft verwende, täusche sie die Verbraucher.

Die Luftfahrtbehörde Moldaus erklärt, es bestehe der Verdacht auf «Verstöße gegen das geltende Recht, Identitätsdiebstahl, Verzerrung der Realität durch Bereitstellung falscher Informationen und Täuschung». Sie hat eine Untersuchung eingeleitet, in die auch das rumänische Luftfahrtamt einbezogen wurde.



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