Mehrabad International Airport: Landen dort bald viele neue Flugzeuge?

Nach AtomabkommenHersteller buhlen um Kunden im Iran

Das Atom-Abkommen mit dem Iran weckt auch bei den westlichen Flugzeugherstellern Hoffnungen. Auf sie wartet ein Milliardenmarkt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Irans zivile Flugzeugflotte hätte eine Verjüngungskur dringend nötig. Sie gehört zu den ältesten der Welt. So einfach war das aber bisher nicht. Sanktionen aus dem Westen hinderten die Airlines des Landes daran, einfach so neue Flieger oder Ersatzteile zu kaufen. Das ging meist nur über komplizierte Umwege. Bald dürfte die Beschaffung aber deutlich einfacher werden.

Wie Irans Präsident Hassan Rouhani der iranischen Nachrichtenagentur Irna  erklärte, waren die Verhandlungen in Wien auch über das Atomabkommen hinaus erfolgreich. Man habe durchgesetzt, die Luftfahrtsanktionen zu beenden. Airbus und Boeing dürften sich angesichts dieser Neuigkeiten die Hände reiben. Immerhin wartet ein riesiger Flugzeugpark auf die Erneuerung. Es ist ein Milliardenmarkt. Transportminister Abbas Akhoundi erklärte im vergangenen Monat anlässlich der Paris Air Show, dass man Bestellungen über 20 Milliarden Dollar tätigen könnte.

Briefe, Telefonate, Emails

Offenbar sind die Flugzeughersteller auch schon eifrig an der Akquise. «Wir wurden von ausländischen Flugzeugherstellern mit Angeboten überflutet», so Maqsoud As'adi Samani vom iranischen Luftfahrtverband zur Agentur Farsnews. Man habe nicht nur schriftliche Angebote erhalten, sondern auch Telefonanrufe und Emails, erklärte er weiter.

Auch der russische Sukhoi Superjet hofft darauf, einen Teil vom Kuchen zu ergattern. Man führe bereits Gespräche zu dem Thema, so der russische Transportminister Maxim Sokolow. Sonst wurden keine Namen genannt. Doch der «französische Hersteller von leichten Passagierflugzeugen», mit dem man vielversprechende Gespräche führe, dürfte wohl ATR sein.

Mehr zum Thema

Eine Visualisierung aus dem März 2025: Airbus hat die Details seither verändert.

Airbus plant erstmals ein Flugzeug mit nur 80 Plätzen

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

ticker-airbus-konzern-

Airbus-Prognose für 2045: Mehr als 45.000 Flugzeuge, pro Jahr 10 Milliarden Fluggäste, Boom bei Dienstleistungen

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack