Mehrabad International Airport: Landen dort bald viele neue Flugzeuge?

Nach AtomabkommenHersteller buhlen um Kunden im Iran

Das Atom-Abkommen mit dem Iran weckt auch bei den westlichen Flugzeugherstellern Hoffnungen. Auf sie wartet ein Milliardenmarkt.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Irans zivile Flugzeugflotte hätte eine Verjüngungskur dringend nötig. Sie gehört zu den ältesten der Welt. So einfach war das aber bisher nicht. Sanktionen aus dem Westen hinderten die Airlines des Landes daran, einfach so neue Flieger oder Ersatzteile zu kaufen. Das ging meist nur über komplizierte Umwege. Bald dürfte die Beschaffung aber deutlich einfacher werden.

Wie Irans Präsident Hassan Rouhani der iranischen Nachrichtenagentur Irna  erklärte, waren die Verhandlungen in Wien auch über das Atomabkommen hinaus erfolgreich. Man habe durchgesetzt, die Luftfahrtsanktionen zu beenden. Airbus und Boeing dürften sich angesichts dieser Neuigkeiten die Hände reiben. Immerhin wartet ein riesiger Flugzeugpark auf die Erneuerung. Es ist ein Milliardenmarkt. Transportminister Abbas Akhoundi erklärte im vergangenen Monat anlässlich der Paris Air Show, dass man Bestellungen über 20 Milliarden Dollar tätigen könnte.

Briefe, Telefonate, Emails

Offenbar sind die Flugzeughersteller auch schon eifrig an der Akquise. «Wir wurden von ausländischen Flugzeugherstellern mit Angeboten überflutet», so Maqsoud As'adi Samani vom iranischen Luftfahrtverband zur Agentur Farsnews. Man habe nicht nur schriftliche Angebote erhalten, sondern auch Telefonanrufe und Emails, erklärte er weiter.

Auch der russische Sukhoi Superjet hofft darauf, einen Teil vom Kuchen zu ergattern. Man führe bereits Gespräche zu dem Thema, so der russische Transportminister Maxim Sokolow. Sonst wurden keine Namen genannt. Doch der «französische Hersteller von leichten Passagierflugzeugen», mit dem man vielversprechende Gespräche führe, dürfte wohl ATR sein.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus testet 5G-Funknetz aus dem All

boeing produktion (3)

Boeing triumphiert bei den Bestellungen, Airbus bei den Auslieferungen

ticker-airbus-neo-1

Airbus unzufrieden mit Liefertempo von Pratt & Whitney

qantas airbus a321 xlr

203 Flugzeuge: Das waren die Airbus-Bestellungen im Dezember

Video

airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack
antonov leipzig 14
Aufgrund des russischen Angriffskriegs musste die ukrainische Frachtfluggesellschaft ihre Basis nach Deutschland verlegen. aeroTELEGRAPH hat Antonov Airlines und ihre An-124 am Flughafen Leipzig/Halle besucht.
Timo Nowack
Timo Nowack