Helvetic-Flieger: Bisher nur Fokker in der Flotte.

Helvetic: Verzögerung mit A319

Mit einem feierlichen Erstflug wollte die Schweizer Airline ihren neuen Flieger begrüßen. Doch Beamte machten ihr einen Strich durch die Rechnung.

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Schon bald sollte der Airbus A319 von Helvetic Airways Touristen ans Mittelmeer bringen. Im Auftrag des Reiseveranstalters Kuoni sollte die Maschine von Bern und Genf aus nach Heraklion und Larnaca bringen. Die Nachfrage sei so hoch, dass der A319 eine ideale Ergänzung zur Flotte sei, die sonst rein aus Fokker 100 besteht. Doch nun ist nicht klar, ob alles wie geplant stattfinden kann. Der Erstflug des A319 am Freitag (3. Mai) wurde kurzfristig abgesagt.

Der Grund sei «peinlich, aber einfach», erklärt Helvetic-Finanzchef Tobias Pogorevc gegenüber aeroTELEGRAPH. «Die Maschine steckt am Zoll fest und kommt nicht heraus». Der Airbus sollte eigentlich von der bulgarischen Hauptstadt Sofia nach Zürich überführt werden, von wo sie dann mit geladenen Gästen nach Bern hätte weiterfliegen sollen. Der Flieger von der saudi-arabischen Nasair wurde in Bulgarien für die Auslieferung bereit gemacht.

Orthodoxes Osterfest

In Bulgarien feiert man gerade das orthodoxe Osterfest – der Zoll hat daher geschlossen. Es sei eine ärgerliche Sache, so Pogorevc. Sobald der Flieger da sei, werde alles wie geplant laufen. Frühestens Mitte nächster Woche rechnet die Fluggesellschaft nun damit, dass der Flieger in der Schweiz eintrifft. Was genau das für den Flugplan bedeutet, steht noch nicht fest. Ab dem 15. Mai sollten die Flüge von Bern und Genf nach Heraklion aber starten, Flüge von Genf nach Larnaca plant Helvetic ab dem 14. Juni.

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