Fokker 100 von Helvetic: Die Einheitsflotte bekommt bald Zuwachs.

Helvetic baut aus

Während Hello schließt, expandiert die andere kleine Schweizer Fluggesellschaft im Chartergeschäft. Sie erweitert ihre Flotte um einen neuen Flugzeugtypen.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Chartergeschäft ist knallhart. Das musste das Management von Hello auf die bittere Art erfahren. Ende Oktober stellte die Schweizer Airline den Betrieb ein, nachdem sie deutsche und französische Großkunden verloren hatte und der Wettbewerb auf die Preise drücke. Auch ein Versuch eines Neustarts mit geringerem Flugzeugpark scheiterte. Die Konkurrentin Helvetic Airways dagegen expandiert. Man baue den «stark wachsenden Bereich Charter und Special Charter aus», teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Weil alle sechs Fokker 100 für die kommende Sommersaison bereits verplant sind, vergrößert es auch die Flotte. Es integriert im Frühjahr 2013 einen Airbus A319 mit rund 140 Sitzplätzen.

Der neue Flieger ermöglicht es aber auch, neue Destinationen zu bedienen. Die Fokker 100 können rund 4300 Kilometer weit fliegen. Der A319 kommt bis zu 6800 Kilometer weit. Und so fliegt Helvetic im Sommer dann ab Bern Heraklion, Kos und Rhodos an. Ab Genf fliegt die Airline ebenfalls auf die griechischen Inseln, zusätzlich aber auch nach Fuerteventura, Larnaca, Las Palmas (Teneriffa) und Hurghada/Sharm el Sheikh. Die Destinationen werden im Auftrag des Schweizer Reisekonzerns Kuoni bedient.

Bald zehn Jahre alt

Für den neuen A319 rekrutiert Helvetic auch neue Mitarbeitende. Rund 25 Stellen werden geschaffen. Derzeit arbeiten rund 190 Leute für die kleine Fluglinie. Sie wurde 2003 auch als Reaktion des Groundings der Swissair gegründet. Zuerst positionierte sie sich als Billigflieger, später setzte Helvetic auf Linienflüge an bislang schlecht abgedeckte Destinationen, die ein höheres Preisniveau zuließen. Zudem fliegt sie gewisse Strecken im Auftrag der Swiss.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack