Fokker 100 von Helvetic: Die Einheitsflotte bekommt bald Zuwachs.

Helvetic baut aus

Während Hello schließt, expandiert die andere kleine Schweizer Fluggesellschaft im Chartergeschäft. Sie erweitert ihre Flotte um einen neuen Flugzeugtypen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Das Chartergeschäft ist knallhart. Das musste das Management von Hello auf die bittere Art erfahren. Ende Oktober stellte die Schweizer Airline den Betrieb ein, nachdem sie deutsche und französische Großkunden verloren hatte und der Wettbewerb auf die Preise drücke. Auch ein Versuch eines Neustarts mit geringerem Flugzeugpark scheiterte. Die Konkurrentin Helvetic Airways dagegen expandiert. Man baue den «stark wachsenden Bereich Charter und Special Charter aus», teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Weil alle sechs Fokker 100 für die kommende Sommersaison bereits verplant sind, vergrößert es auch die Flotte. Es integriert im Frühjahr 2013 einen Airbus A319 mit rund 140 Sitzplätzen.

Der neue Flieger ermöglicht es aber auch, neue Destinationen zu bedienen. Die Fokker 100 können rund 4300 Kilometer weit fliegen. Der A319 kommt bis zu 6800 Kilometer weit. Und so fliegt Helvetic im Sommer dann ab Bern Heraklion, Kos und Rhodos an. Ab Genf fliegt die Airline ebenfalls auf die griechischen Inseln, zusätzlich aber auch nach Fuerteventura, Larnaca, Las Palmas (Teneriffa) und Hurghada/Sharm el Sheikh. Die Destinationen werden im Auftrag des Schweizer Reisekonzerns Kuoni bedient.

Bald zehn Jahre alt

Für den neuen A319 rekrutiert Helvetic auch neue Mitarbeitende. Rund 25 Stellen werden geschaffen. Derzeit arbeiten rund 190 Leute für die kleine Fluglinie. Sie wurde 2003 auch als Reaktion des Groundings der Swissair gegründet. Zuerst positionierte sie sich als Billigflieger, später setzte Helvetic auf Linienflüge an bislang schlecht abgedeckte Destinationen, die ein höheres Preisniveau zuließen. Zudem fliegt sie gewisse Strecken im Auftrag der Swiss.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies