Gulfstream G280 im Flug: Gibt es noch in diesem Monat Neuigkeiten?

G280Gulfstream pimpt ihr adoptiertes israelisches Mittelklasse-Modell

Spekuliert wird schon lange darüber, aber nun verdichten sich die Hinweise darauf, dass Gulfstream eine modernisierte G280 vorstellen könnte. Produziert wird der Jet bei Tel Aviv.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Airbus A220 trug bis 2018 den Namen C-Series. Ein Jahr zuvor hatte der europäische Flugzeughersteller die Mehrheitsbeteiligung am Programm vom kanadischen Konzern Bombardier übernommen. Auch in der Geschäftsluftfahrt gibt es solche Übernahmen.

So zahlte Gulfstream Aerospace im Jahr 2001 rund 330 Millionen Dollar für die Firma Galaxy Aerospace, eine Tochtergesellschaft von Israel Aircraft Industries IAI. Das in Lod bei Tel Aviv ansässige Staatsunternehmen ist Israels größter Luft- und Raumfahrtkonzern und spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion, Umbau und Wartung von Zivilflugzeugen, Drohnen, Kampfflugzeugen, Raketen, Avionik sowie weltraumgestützten Systemen.

IAI baut G280 in Israel

In den späten 1970er-Jahren hatten die Israelis mit der Astra ihren erstes Geschäftsreisejet gebaut. In den 1990er-Jahren kam die Galaxy als neues Modell hinzu. Nach der Übernahme durch Gulfstream wurden die Modelle in Gulfstream G100 und G200 umbenannt. Gulfstream und IAI brachten im Jahr 2012 mit der G280 den Nachfolger auf den Markt.

Produziert wird das Flugzeug der Super Midsize-Klasse bis heute von IAI in Israel und Gulfstream übernimmt die Innenausstattung. In den vergangenen zwölf Jahren sind rund 300 Exemplare ausgeliefert worden. Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass IAI und Gulfstream an einer verbesserten Version arbeiten. So wird spekuliert, dass der Kabinendruck zur Komfortverbesserung abgesenkt werden könnte. Von 6000 auf 4800 Fuß bei einer Reiseflughöhe von 41.000 Fuß.

Vorstellung in Las Vegas?

Gleichzeitig könnte die G280 einen flachen Boden, neue Lichttechnik und neue Avionik bekommen. Offiziell verkündet ist bisher noch nichts. Genau das könnte sich nach Informationen von Hagerty Jet bald ändern. Der auf Gulfstream-Jets spezialisierten Händler rechnet damit, dass die neue Version der G280 noch in diesem Monat auf der Businessjet-Messe NBAA-BACE in Las Vegas vorgestellt werden könnte, schreibt das Magazin AIN.

Die Gulfstream G280 bietet Platz für bis zu zehn Fluggäste, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 900 Kilometer pro Stunde und hat eine Reichweite von rund 6700 Kilometern. Laut Berichten könnte eine neue, verbesserte Version ab 2026 ausgeliefert werden. Der Super Midsize Jet konkurriert mit Modellen wie der Embraer Praetor 600, der Cessna Citation Longitude und der Bombardier Challenger 3500.

Krieg hat Auswirkungen auf IAI

Im April berichtete AIN, dass die angespannte Lage im Nahen Osten auch eine Herausforderung für den Hersteller darstellt. Dies liegt daran, dass teilweise Mitarbeitende zum Militärdienst berufen wurden, was die Personalressourcen einschränkt.

Mehr zum Thema

Qatar Executive hat zwei Gulfstream G700 übernommen. Die Flugzeuge haben die Kennzeichen A7-CHB und ...

Qatar Executive zündet bei Gulfstream G700 den Turbo

Der Schleier ist gelüftet: A220 it is.

Die C-Series heißt jetzt Airbus A220

Catarina Aviation Show im vergangen Jahr: Im Hintergrund steht eine Gulfstream G500.

Nach Europa-Absage setzen Bombardier und Gulfstream auf Südamerika

Jet von Flydubai startet am Flughafen Dubai International: Die Route nach Tel Aviv ist vorerst aus dem Programm genommen.

Wie der Flydubai-Vorfall den Flugverkehr zwischen Israel und den Emiraten verändert

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier