A321 Neo von Gulf Air: Die Flotte soll moderner werden.

Erfolgreiche SanierungGulf Air kauft bei Airbus und Boeing

Gulf Air war ein Sanierungsfall. Nun scheint es der Fluggesellschaft aus Bahrain wieder gut zu gehen. Sie bestellt bei Airbus und Boeing neue Flieger. Offen ist die C-Series-Order.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Bahrains Nationalairline rappelt sich offenbar wieder auf. 2013 startete Gulf Air die große Restrukturierung. Wie schlecht es der Fluggesellschaft ging, zeigt das Ergebnis 2014. Ein Verlust von 144 Millionen Dollar wurde da als bestes Ergebnis eines ganzen Jahrzehnts gefeiert. In den Jahren davor musste sie mehrmals mit Geld aus der Staatskasse gestützt werden.

Offenbar steht die Fluggesellschaft nun aber kurz vor dem Abschluss der Restrukturierung. Im Rahmen des Sparprogramms wurden rund ein Fünftel der Stellen gestrichen, die Flotte reduziert und auch Flugzeugorder verkleinert. «Wir sind ziemlich sicher, dass die Zahlen, die wir im März präsentieren, das sind, was wir uns bei Beginn des Prozesses vorgestellt hatten», so Gulf-Air-Chef Maher Salman Al Musallam.

10 Flieger waren schon bestellt

Und als wolle man das noch unterstreichen, gab die Airline denn auch in kurzer Zeit gleich mehrere Pläne für die Flotten-Umstrukturierung bekannt. Zum einen wandelte sie eine Bestellung aus dem Jahr 2008 über 16 Boeing-787-8 Dreamliner um. Ab 2018 soll Gulf Air nun die Variante 787-9 erhalten, die eine größere Reichweite und mehr Platz aufweist.

Auch Airbus vermeldete eine Bestellung von Gulf Air. Die Fluglinie habe eine Bestellung über 29 Jets der A320-Neo-Familie festgezurrt. 17 davon sind vom Typ A321 Neo, 12 vom Typ A320 Neo. Einen Teil dieser Bestellung – 10 Airbus A320 Neo – hatte die Airline allerdings schon 2012 bekannt gegeben. Nach Listenpreisen hat die Bestellung der 19 neuen Flieger einen Wert von 2,35 Milliarden Dollar.

Und was macht Gulf Air mit der C-Series?

Offen ist nun, was mit den bereits bestellten 10 C-Series von Bombardier geschieht. 2011 hatte die Fluggesellschaft eine Bestellung bei den Kanadiern platziert. Ob diese Maschinen noch immer abgenommen werden, ist derzeit nicht bekannt. Mit den 29 A320 Neo vergrößert Gulf Air jedenfalls die Flotte bereits deutlich. Heute umfasst sie auf der Kurzstrecke 22 Flieger.

Mehr zum Thema

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Westliche Flugzeuge von Aeroflot: Russland führt ein eigenes Regelwerk für die Luftfahrt ein .

Ohne Westen: Russland baut eigenes Luftfahrt-Regelwerk auf

Airbus A350-900 (hier im Bild ein Jet von Delta): Auch ein unbekannter Kunde will 15 Exemplare.

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies