Absperrung in Amsterdam Schiphol: Die Situation wird weiter untersucht.

Fehlalarm in SchipholGroßeinsatz wegen «verdächtiger Situation» in Amsterdam

An Bord eines Fliegers ist es in Amsterdam zu einer Notsituation gekommen - so glaubte die Polizei. Doch später stellte sich heraus, dass es ein Fehlalarm gewesen war.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Am Flughafen Amsterdam Schiphol herrschte am Mittwochabend (6. November) Ausnahmezustand. Wie die niederländische Gendarmerie bei Twitter meldete, kam es an Bord eines Flugzeuges zu einer «verdächtigen Situation», die man untersuche. Die D-Gates wurden laut einem Bericht der Zeitung De Telegraaf evakuiert. In den sozialen Medien berichteten ankommende Fluggäste, dass ihre Flieger auf Außenpositionen geparkt, und sie mit dem Bus an andere Gates gefahren wurden.

Inzwischen meldete die Polizei immerhin, dass Passagiere und Crew das Flugzeug sicher verlassen haben. Die Untersuchungen vor Ort dauerten aber weiterhin an. Wie niederländische Medien unter Bezug auf Quellen aus der Luftfahrtbranche und dem Umfeld des Flughafens berichten, soll es sich bei dem betroffenen Flugzeug um Air-Europa-Flug UX1094 handeln, der von Amsterdam nach Madrid fliegen sollte.

«Schwerwiegendes Ereignis»

Der Kapitän habe eine Entführung gemeldet. Bestätigt ist diese Information allerdings nicht. Flughafen und Polizei erklären nur, dass die Ermittlungen andauern. Für den Flug wird derzeit eine Verspätung von 2 Stunden und 20 Minuten angegeben.

Laut dem Telegraaf haben die Rettungsdienste eine sogenannte Grip-3-Meldung herausgegeben. Das wird normalerweise dann getan, wenn es sich um ein «schwerwiegendes Ereignis mit schwerwiegenden Folgen für die Bevölkerung» handelt. Das Algemeen Dagblad berichtet, dass schwerbewaffnete Sondereinheiten im Einsatz gewesen seien. Zudem sollen auch viele Krankenwagen und Polizeiautos unterwegs gewesen sein, berichten Augenzeugen.

Airline gibt Entwarnung

Später gab Air Europa aber Entwarnung. Es habe sich um einen Fehlalarm gehandelt. Aufgrund dessen seien die üblichen Protokolle ausgelöst worden. Passiert sei aber nichts. «Wir bedauern, was passiert ist».

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack