Embraer 145LR: das erste Flugzeug der Africa World Airlines

Ghana lockt neue Airlines an

Mit African World Airlines nimmt die fünfte Regionalfluglinie in Accra den Betrieb auf. Sie will den Luftverkehr aufmischen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das erste Flugzeug wurde letzte Woche vom Vorbesitzer zum Kotoka International Airport überflogen. Es erreichte Accra bereits in der Lackierung der neuen Africa World Airlines. Mit zwei Embraer 145LR mit 50 Sitzplätzen, die vormals bei der chinesischen Tianjin Airlines im Einsatz waren, nimmt die junge Fluggesellschaft am 21. September den Flugbetrieb auf. Angeflogen werden ab der Basis Accra vorerst nur Ziele im Inland, etwa Kumasi, Tamale oder Takoradi. Africa World Airlines ist ein Gemeinschaftsunternehmen der chinesischen Hainan Airlines, des chinesischen Investitionsfonds China-Africa Development Fund und der Regierung von Ghana.

Mit diesen starken Partnern im Rücken will der Africa-World-Gründer Togbe Afede XIV die Luftfahrt in seinem Land revolutionieren, wie er anlässlich der Flugzeugübernahme gegenüber den Medien betonte. «Vorbei werden die Zeiten sein, als wir über Paris reisen mussten, um von Ghana nach Burkina Faso zu kommen. Wir werden die Region verbinden und dabei Accra als unsere Drehscheibe nutzen.» Africa World plant in Zukunft Routen in benachbarte Länder, vor allem sollen die Ost-West-Verbindungen auf dem Kontinent ausgebaut werden.

Accra als regionales Drehkreuz

Vom Boom der Nachfrage nach innerafrikanischen Routen wollen auch andere Airlines profitieren. Am Flughafen der ghanesischen Hauptstadt Accra buhlen neben Africa World Airlines vier weitere Fluggesellschaften auf den gleichen Strecken um Kunden: Fly540, Starbow, Citylink und Antrak. Die kenianische Fly540 fliegt zusätzlich bereits Ziele im Ausland an. Neben der aktuellen Verbindung nach Abidjan in der Elfenbeinküste sind Routen nach Liberia, Nigeria und Togo geplant.

Charlie Gassoub, Verantwortlicher für die Geschäfte von Fly540 in Ghana, fürchtet die neue Konkurrenz nicht, wie er gegenüber Citi Business News sagte: «Ghana ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika. Dies ermöglicht uns die Expansion auf einem Wachstumsmarkt. Wir werden ein Netzwerk kreieren und Accra mit der Region verbinden. Das gibt es bisher noch nicht.» Die ghanesische Hauptstadt ist auch deshalb als Drehkreuz interessant, weil viele der großen internationalen Fluggesellschafen die Hauptstadt von Ghana anfliegen.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack