Kontrollturm von Genf: Am Dienstagabend war das Wetter weniger angenehm.

In GenfSchweizer Flugsicherung musste Luftraum schließen

Ein Gewitter führte zu einer Überschwemmung im Kontrollzentrum von Skyguide. Die Schweizer Flugsicherung musste deshalb den Luftraum über Genf schließen. Einschränkungen gibt es bis jetzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Heftige Gewitter haben am Dienstagabend (25. Juni) die Westschweiz heimgesucht. Bis zu 98 Liter pro Quadratmeter fielen dabei in einer Stunde. Eine Expertin von Meteo Schweiz erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, es habe «sehr lokale und stationäre» Gewitter mit hohen Regenmengen gegeben.

Auch wenn die schlimmsten Gewitter den Kanton Waadt trafen, wurde auch der Kanton Genf heimgesucht. Über dem Nordwesten der Stadt Genf fielen pro Stunde mehr als 27 Liter pro Quadratmeter. Das hatte auch Folgen für den Aéroport International de Genève. Es führte zu einer Überschwemmung im Untergeschoss des Kontrollzentrums von Skyguide. Dadurch wurde die «Kühlung des Rechenzentrums beeinträchtigt», wie die schweizerische Flugsicherung mitteilt.

Skyguide arbeitet mit Hochdruck

Deshalb drohte eine Überhitzungsgefahr der Flugsicherungssysteme. Und so musste Skyguide aus Sicherheitsgründen den Luftraum im Raum Genf um kurz nach 22 Uhr vorübergehend schließen. «Es können weder Starts noch Landungen durchgeführt werden», so das Unternehmen. Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung.

Das war nicht ganz so schlimm, denn der Flughafen erlaubt zwischen 22:00 und 00:30 Uhr nur Starts und zwischen 00:00 und 00:30 Uhr nur Landungen von verspäteten Flugzeugen kommerzieller Anbieter. Um 00:30 Uhr konnte Skyguide dann den Luftraum auch wieder öffnen. Doch weiterhin besteht im Raum Genf eine Kapazitätsreduktion von 50 Prozent. «Die Situation wird laufend beobachtet und beurteilt», erklärt Skyguide. Ab 10:00 Uhr erhöhte die Flugsicherung die Kapazität dann schließlich auf 70 Prozent. Das gelte bis auf Weiteres.

Mehr zum Thema

Der Flughafen Genf sicher sich eine 3+.

Flughafen Genf bekommt einen virtuellen Kontrollturm

Dubai International: Überschwemmt.

Starker Regen sorgt für Chaos am Flughafen Dubai

Flughafen Dubai muss wegen Überflutung schließen

Flughafen Dubai muss wegen Überflutung schließen

ticker-skyguide

Skyguide rechnet nach Konsultation mit deutlich weniger Entlassungen

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack