Maschine von Germania: Darf nicht mehr in den Irak.

Germania im Streit mit dem Irak

Die irakischen Behörden haben der deutschen Fluggesellschaft vorübergehend die Landerechte entzogen. Germania wehrte sich dagegen - mit Erfolg.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es sieht aus, als wäre die deutsche Fluglinie Germania zwischen die Fronten eines politischen Streits geraten. Von Düsseldorf, München und Stockholm aus fliegt sie in die irakischen Städte Erbil und Sulaymaniyah, welche in der autonomen Region Kurdistan liegen. Doch seit Ende Februar finden die Flüge nicht mehr statt. Die irakische Regierung hat Germania die Landerechte entzogen.

Als Grund für den Stopp nennen die Behörden, dass Germania einige nötige Anforderungen nicht erfülle. Bei der Fluggesellschaft ist man empört. Die Vorwürfe seien haltlos und die Suspendierung willkürlich. Man arbeite mit der internationalen Luftfahrtorganisation ICAO zusammen, um schon am 30. März die Flüge wieder aufzunehmen. «Grund für die vorübergehende Aussetzung der Verbindungen war der einseitige und kurzfristige Entzug der Verkehrsrechte für diese Strecken durch die irakische Luftfahrtbehörde Iraqi Civil Aviation Authority», so ein Sprecher.

Ölstreit der Grund?

Beim Flughafenbetreiber von Erbil hat man eine recht konkrete Vermutung, was hinter dem Schritt stecken könnte. Die Entscheidung habe mit dem Ölstreit zwischen Baghdad und der Region Kurdistan zu tun. Die autonome Region hatte eigentlich eine Abmachung über Öllieferungen mit der Türkei. Doch aus dem Irak kam das Veto. Um die Muskeln spielen zu lassen, habe man nun auch den Schritt gemacht, Germania abzuweisen. Der Irak kontrolliert den Luftraum auch über Kurdistan.

Inzwischen konnten sich die Parteien aber finden. «Ab Montag, 17. März 2014, werden alle Verbindungen von Düsseldorf, München und Stockholm nach Erbil und Sulaymaniyah wieder planmäßig bedient», so Germania.

Mehr zum Thema

Condors Airbus A321 mit der Kennung D-ATCF: Die Maschine war früher für Germania unterwegs.

Wo die ehemaligen Flugzeuge von Germania heute sind

Boeing 727 in den Farben von Germania: Nach 41 Jahren war 2019 Schluss.

Eine bunte und bewegte Geschichte - ohne Happy End

Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen EI-GVA: Fliegt er bald für Leav Aviation?

In Köln entsteht eine neue Fluggesellschaft

Victorville: Diese Boeing 747 wurde nach dem Aus von Transaero in der kalifornischen Wüste abgestellt.

Wann gingen diese Fluggesellschaften pleite?

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies