Ein Mitarbeiter der Guardia Civil vor der Diebesbeute: Der Schaden soll bei rund zwei Millionen Euro liegen.

Angestellte festgenommenPersonal klaut am Flughafen Teneriffa Uhren, Schmuck und Handys aus Koffern

In Teneriffa Süd häuften sich Beschwerden über Diebstähle aus dem Gepäck. Nun hat die Polizei Mitarbeitende des Flughafens festgenommen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Probleme mit aufgegebenem Gepäck nehmen zu. Laut einer Studie des IT-Dienstleisters Sita ist 2021 weltweit die Zahl der Gepäckstücke, die verspätet oder mit Schäden ankamen, gestohlen oder verloren werden im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent gestiegen. Rund 23 Prozent des Gepäcks war beschädigt oder es wurde etwas daraus gestohlen.

Zwar müssen Fluggesellschaften grundsätzlich für Gepäckschäden aufkommen, aber viele Airlines versuchen, sich mit entsprechenden Klauseln abzusichern. Es gilt der Grundsatz: Wertsachen gehören ins Handgepäck. Ein aktueller Fall von den Kanarischen Inseln zeigt, warum.

Schaden im Wert von zwei Millionen Euro

Die Polizei hat 14 Personen festgenommen und ermittelt gegen weitere 20, die alle am Flughafen Teneriffa Süd arbeiteten. Ihnen wird vorgeworfen, Reisende im großen Stil beklaut zu haben, teilte die Guardia Civil mit. Der Schaden beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro.

Die Polizei konnte 29 Uhren, 120 Schmuckstücke (Gold und Edelsteine), 22 hochwertige Mobiltelefone, zahlreiche elektronische Geräte, 13.000 Euro Bargeld und ein hochwertiges Fahrzeug beschlagnahmen. Sie geht davon aus, dass zahlreiche Gegenstände mittlerweile über das Internet und lokale Juweliergeschäfte verkauft worden sind, weshalb auch gegen 27 Juweliergeschäfte in der Provinz Santa Cruz de Teneriffa ermittelt wird. Laut den Ermittlungen war die Gruppe hierarchisch organisiert und ist überaus strukturiert vorgegangen.

Diebstahl im Frachtraum

Jedes Mitglied der kriminellen Gruppe hatte eine spezifische Aufgabe. Der eigentliche Diebstahl fand im Frachtraum der Flugzeuge statt. Die Beschäftigten verlangsamten die Beladung der Maschinen, öffneten die Koffer, entwendeten die Wertgegenstände und verschlossen die Koffer wieder. Das Diebesgut ließen sie in Innentaschen verschwinden, die sie extra in die Arbeitskleidung eingenäht hatten.

Aufgeflogen war alles, weil die Zahl der Meldungen und Beschwerden von Reisenden über Diebstähle aus dem aufgegebenen Gepäck deutlich zugenommen hatte.

Mehr zum Thema

Blick auf die Piste: Die Pistenbefeuerung ist für den Nachtbetrieb absolut zentral.

Kriminelle Bande stiehlt neu installierte Pistenbefeuerung

Frachtgeschäft von Qantas: Besonders stark betroffen.

Gangmitglieder haben Qantas infiltriert

ticker-spanien

Unbefristeter Streik der Flugsicherung in Spanien: Diese Flughäfen sind betroffen

ticker-spanien

Streiks an spanischen Flughäfen bedrohen Osterverkehr

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil