Der aktuelle Flughafen Tbilisi: Georgien wird einen neuen Airport bauen.

Neubau statt AusbauGeorgien will mit neuem Flughafen Tiflis wachsen

Die georgische Regierung hat sich für den Bau eines komplett neuen Flughafens und gegen den Ausbau des alten Flughafens entschieden. Der neue Flughafen von Tiflis soll die Wirtschaft beflügeln.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Georgien liegt an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Das Land mit einer Bevölkerung von knapp 3,8 Millionen erlebte in den vergangenen Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung. Treiber sind Dienstleistungen, Investitionen und das Baugewerbe. Aber auch der Tourismus boomt. Kamen 2004 knapp eine Million Touristen ins Land, waren es 2019 fast acht Millionen.

Wichtigstes Eingangstor nach Georgien ist der Flughafen der Hauptstadt Tiflis oder Tbilissi, wie sie in der Landessprache heißt. Der rund 20 Kilometer östlich der Innenstadt gelegene Flughafen wurde 1952 eröffnet. Die letzte Modernisierung fand 2006 durch den neuen Betreiber, der türkischen TAV Airports Holding statt. Der Flughafen kann rund 4,5 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen - zu wenig für die Pläne der georgischen Regierung.

Wenige Kilometer vom alten Flughafen entfernt

Premierminister Irakli Kobakhidze hat den Bau eines neuen Flughafens in Tiflis angekündigt. Mit dem Schritt will seine Regierung die Flugkapazität des Landes erhöhen und dem wachsenden Tourismus gerecht werden. Dabei stand sie vor zwei Möglichkeiten: Entweder den bestehenden Flughafen für rund 900 Millionen Dollar ausbauen oder einen komplett neuen Flughafen an einem neuen Standort planen.

Sie entschied sich für die zweite Option. Denn mit einem Ausbau des aktuellen Airports hätte sich die Kapazität auf maximal 15 Millionen Reisende erhöht. Weiteres Wachstum wäre an dem Standort nicht möglich. Entstehen soll der neue Flughafen in der Nähe der Stadt Vaziani, nur wenige Kilometer vom aktuellen Flughafen entfernt.

Bis zu 19 Millionen Passagiere jährlich

Dieser soll bis zu 19 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen können und Platz für weitere Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die Kosten gibt die Regierung mit knapp 1,26 Milliarden Dollar an. Der Entwurfs- und Ausschreibungsprozess soll im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Allein der Bau soll 0,2 Prozentpunkte zum Wirtschaftswachstum des Landes beitragen.

Mehr zum Thema

Der  Flughafen Tiflis: Die Pläne gefallen nicht allen.

Georgien soll Drehkreuz zwischen Russland und Europa werden

Russland hebt Flugverbot nach Georgien auf

Russland hebt Flugverbot nach Georgien auf

Verborgene Perle am Schwarzen Meer: Batumi an Georgiens Küste

Verborgene Perle am Schwarzen Meer: Batumi an Georgiens Küste

ticker geosky airlines-01jpg

Geosky Airlines verpasst Jets neue Lackierung

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil