Passagiere vor dem Flug: Der Flughafen London-Gatwick experimentiert beim Boarding.

Abgewandeltes KonzeptGatwick experimentiert beim Boarding

Der Flughafen London-Gatwick testet ein Konzept, das die Zeit fürs Einsteigen verkürzen soll. Die Methode nimmt mehr Rücksicht auf Familien und Gruppen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Wenn am Flugsteig zum Einsteigen gebeten wird, weiß beinahe jeder Fluggast wie das ablaufen wird: Zuerst dürfen die Passagiere der Premiumklassen an Bord gehen. Anschließend dürfen sich alle anderen Fluggäste zum Sitzplatz im Flieger begeben. Dass das die zeitsparendste Methode ist, bezweifeln inzwischen viele.

Je kürzer Fluglinien und auch Flughäfen ihre Flugzeuge am Boden halten, desto mehr Geld können sie verdienen. Immer wieder experimentieren Airlines daher damit, wie man das Einsteigen optimieren kann. Die goldene Formel fand bisher niemand. Eine neue Variante testet jetzt der zweitgrößte britische Flughafen London-Gatwick.

Fenster-, Mittel- oder Gangplatz? Egal!

Für zwei Monate wird der Airport an Gate 101 Passagiere in einer speziellen Reihenfolge an Bord lassen, berichtet die Zeitung The Independent. Das Konzept verfolgt einen bereits bekannten Ansatz: Es lässt die Passagiere von hinten nach vorne einsteigen. London-Gatwick ruft jede dritte Sitzreihe hintereinander auf. So wird zuerst die Sitzreihe 30, anschließend die Sitzreihe 27 aufgerufen. Danach sind 29 und 26 dran.

Das erinnert and die so genannte Steffen-Methode. Die sah aber noch eine zusätzliche Sitzreihe als Puffer vor. Dafür verzichtet das Experiment in Gatwick auf eine weitere Einteilung nach Fenster- Mittel- und Gangplatz, wie es die Steffen-Methode vorsieht. Insgesamt soll die Methode zehn Prozent Zeitersparnis zum klassischen Boarding bringen.

Tests vorerst bei Kurz- und Mittelstreckenflügen

Es soll aber auch der Komfort für die Passagiere steigen. Fluggäste haben nämlich sowohl in den Sitzreihen als auch im Gang Platz. So ist es zum Beispiel zusammen sitzenden Familien  möglich, ihre Dinge zu verstauen, ohne allen Leuten im Weg zu stehen. In London-Gatwick wird das Konzept vorerst nur auf Kurz- und Mittelstreckenfliegern vom Typ Airbus A320 erprobt, die sechs Sitzplätze pro Reihe bieten.

Mehr zum Thema

Einsteigen anno dazumal: Früher war alles ganz einfach.

Jetzt wird neu geboardet

Economy-Sitze von Delta: Ein Abo für früheres Einsteigen.

Platz im Gepäckfach auf sicher - für 53 Euro pro Jahr

Baby: So süss es ist, auf Reisen kann es anstrengend werden.

Airline warnt Passagiere vor Babys an Bord

Boarding: Oft eine stressige Angelegenheit.

Dank Bloßstellen zu effizienterem Boarding

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack