Boeing B777 von Garuda: Neue Ziele im Visier.

Garuda: Europa und USA im Visier

Die indonesische Airline will mit neuen Flugzeugen Ziele wie Los Angeles und Frankfurt anfliegen. Dazu benötigt sie aber zuerst den Segen der Behörden.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Los Angeles soll das erste amerikanische Ziel von Garuda Indonesia werden. Gegen Ende 2014 will die Fluggesellschaft die Strecke in Betrieb nehmen, wie eine Quelle aus dem Transportministerium der Zeitung Jakarta Globe verriet. Aktuell ist es dem indonesischen Nationalanbieter allerdings noch verboten, in die USA zu fliegen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA erteilte Garuda aufgrund von Sicherheitsbedenken ein Flugverbot. Der indonesische Transportminister ist aber optimistisch, dass die Airline 2014 von der FAA in die Kategorie eins hochgestuft wird und wieder fliegen darf. Nicht zuletzt dank neuer Flugzeuge wollen die Indonesier dies erreichen.

Mit der Ankunft der bestellten neuen Boeing 777-300ER sei die Fluggesellschaft bereit, den nächsten großen Ausbauschritt 2014 zu unternehmen, sagte der Transportminister. Ein Sprecher von Garuda bestätigt, dass ebenfalls Ziele in Europa angepeilt sind. Heute fliegt die indonesische Nationalairline nur noch nach Amsterdam. Mit dem Ausbau sind London, Paris, Frankfurt und Rom oder Mailand geplant. «Die Entwicklung dieser Routen hängt nicht nur mit der Auslieferung der Flugzeuge zusammen, sondern auch mit der wirtschaftlichen Situation in Europa und in den USA», fügt der Sprecher an.

Gigantischer Ausbauplan

Die neuen Routen und Maschinen sind Teil des Wachstumsprogramms «Quantum Leap». Die Indonesier wollen bis 2015 ihre Flotte mehr als verdoppeln: Von heute 94 auf 244 Flieger. Das geplante jährliche Passagieraufkommen soll von heute 17,1 Millionen auf 45,4 Millionen ansteigen. Der Garuda-Manager in Hongkong, Risa Perdana, sagt in der Zeitung China Daily auch, wie man die Ziele erreichen will. «Wir wollen ein globaler Anbieter werden, aber auch im eigenen Land wachsen. Indonesien bietet uns mit 240 Millionen Einwohnern und einer wachsenden Wirtschaft ein enormes Potenzial. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für diesen Ausbau, unabhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung.»

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack