Neue B777 von Garuda: Erstmal nach Tokio.

B777-300ER auf der Regionalstrecke

Garuda Indonesia wird den Ultra-Langstreckenflieger zunächst auf Kurz- und Mittelstrecken einsetzen statt wie geplant nach London.

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Mit den London-Flügen sollte für Garuda Indonesia eine neue Ära beginnen. Mit brandneuen Boeing B777-300ER wollte die Airline nach Großbritannien fliegen und so ihren Aufstieg zu einer Weltklasse-Airline starten. Nach Jahren der Sicherheits- und Finanzprobleme mausert sich Indonesiens Nationalairline langsam wieder zu einem respektablen Anbieter. Doch bis sie ihre neuen Jets in London vorführen kann, wird nun noch mehr Zeit vergehen als gedacht.

Statt am 2. November dieses Jahres starten die Jets auf der Route erst im Mai 2014. Der Grund: Die Pisten am internationalen Flughafen der Hauptstadt Jakarta kann das Gewicht des Ultra-Langstreckenjets nicht tragen, wenn er voll getankt und beladen Richtung London startet. Mit 314 Passagieren und elf Tonnen Fracht würde dieses rund 351 Tonnen betragen, schreibt die Zeitung Jakarta Post. Die Piste schafft nur knapp 330 Tonnen. Bis Mai soll die Piste für den Flieger bereit sein, heißt es.

Andere Strecken

In der Zeit bis dahin mit weniger Passagieren und Fracht zu fliegen würde sich für Garuda aber nicht wirklich rentieren. Daher hat die Fluggesellschaft nun entschieden, die neuen Triple-Seven vorerst auf Strecken nach Ostasien einzusetzen. Schanghai, Tokio und Seoul haben ab Ende des Jahres das Vergnügen. Da für diese Strecken weniger Treibstoff getankt werden muss, ist das Gewicht dementsprechend geringer.

Insgesamt zehn Boeing B777-300ER hat Garuda beim US-Flugzeugbauer bestellt. Nach und nach sollen sie bis 2015 zur Flotte stoßen. Die Flüge nach London sollen ab Mai 2014 dann – wie auch schon ab NOvember geplant war – fünf Mal in der Woche angeboten werden.

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