Der Airbus A321 HB-IOC der Swiss: Im spanischen Castellón wird das Flugzeug zerlegt.

Airbus A321 HB-IOCSwiss verabschiedet ihre Alte Dame

Nach 27 Jahren im Dienst für Swissair und Swiss sagt die Fluggesellschaft dem ältesten Flugzeug der Flotte offiziell Adieu. Der letzte Flug der Maschine liegt schon länger zurück.

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1995 wurde in Berlin der Reichstag verhüllt, in den USA wurde O.J. Simpson im Mordprozess freigesprochen und Swissair flottete einen Airbus A321 mit der Registrierung HB-IOC ein. Nun hat Swiss die Maschine nach 27 Jahren im Einsatz offiziell verabschiedet. Ihr letzter Flug liegt schon fast neun Monate zurück. Am 31. Oktober 2022 verließ die Maschine Zürich Richtung Castellon, wo sie seitdem zerlegt wird.

In den 27 Jahren im Einsatz für Swissair und später Swiss transportierte sie über sieben Millionen Gäste, absolvierte rund 47.000 Starts und Landungen und war über 73.000 Stunden im Einsatz. Nebenbei hatte die Maschine drei offizielle Taufnamen: Neuchâtel, Lausanne und zuletzt St. Moritz. Inoffiziell hieß die Maschine wegen ihrer Kennung und wegen einer speziellen Olympia-Lackierung auch Olympiaflieger. Aufgrund ihres Alters wurde sie auch liebevoll Alte Dame genannt.

Vom Flugzeug zum Designer-Möbelstück

Swiss will so viele Teile wie möglich recyceln. Entweder als Ersatzteile für die aktive Flotte oder für die Modernisierung der Kabinensimulatoren innerhalb der Lufthansa Group. Zudem sollen aus der HB-IOC auch Designer-Möbelstücke und andere Accessoires für Luftfahrtbegeisterte werden.

HB-IOC im Flug: Jetzt ist der Jet in Rente. Bild: Simeon Lüthi

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