Forscher des Tsagi schauen sich ein Modell des neuen Fliegers an. Sie ...

Noch ein neues FlugzeugRussland forscht an leichtem Regionalflieger

Superjet und Il-114-300 sind nicht genug. Forscher in Russland arbeiten an einem weiteren Flieger für den Regionalverkehr. Besonderes Augenmerk gilt den Tragflächen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mit dem Superjet baut Russland bereits einen Regionalflieger. Mit der Il-114-300 kommt ein weiterer hinzu, in diesem Fall mit Turboprop-Antrieb. Die verbesserte Neuauflage der Ilyushin Il-114 soll ab 2023 ausgeliefert werden und den Regionalverkehr ankurbeln.

Mit all dem gibt sich die russische Luftfahrt aber nicht zufrieden. Am nahe bei Moskau gelegenen Zentralen Aerohydrodynamischen Instituts Tsagi arbeiten Forscher derzeit am Entwurf eines weiteren Fliegers. Es soll ein leichtes Flugzeug werden, das gut geeignet ist für Flüge in «abgelegene Regionen des Nordens und des Fernen Ostens», so das Tsagi.

Spezielle Tragflächenkontruktion

Ein erstes Modell wird derzeit im Windkanal getestet. Es hat ein nicht einziehbares Fahrwerk. Die Tragflächen sind auf Höckern oben am Rumpf angebracht und zusätzlich über Streben mit dem unteren Teil des Rumpfes verbunden. Durch die Verstrebung könne man «das Gewicht des Flügels reduzieren», erklären die Forscher.

Es handelt sich dabei noch nicht um ein endgültiges Design. Zuerst sollen jetzt die Ergebnisse der Windkanaltests ausgewertet werden. Zur Größe des Flugzeuges, zu den beiden Triebwerken und zu weiteren Details machten die Forscher zunächst keine Angaben.

Näher am An-2-Nachfolger?

Wenn man sich die Größenverhältnisse des Modells ansieht, scheint es, als wäre der neue Flieger kleiner als der Superjet und womöglich auch als die Il-114-300. Vielleicht befindet sich das neue Flugzeug eher in einer Größenklasse mit der LMS-901. So heißt die geplante russische Neuauflage der Antonov An-2. Bilder von deren Prototyp zeigen, dass auch dabei oben verbaute Tragflächen mit Streben zum Einsatz kommen - jedoch sind die anders am Rumpf montiert. Außerdem müssen die Flügel der einmotorigen LMS-901 keine Triebwerke tragen.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie das Tsagi-Modell und die anderen russischen Regionalflieger.

Mehr zum Thema

Russlands Luftfahrtindustrie entwickelt verschiedene neue Flugzeuge. Am weitesten fortgeschritten ist die Arbeit am Kurz- und Mittelstreckenjet MS-21. Hersteller Irkut arbeitet auf die Zertifizierung in diesem Jahr hin. Hier im Bild zu sehen: Der erste MS-21-Testflieger mit dem russischen Triebwerk Aviadvigatel PD-14.

Mit diesen Fliegern will Russland den Markt aufmischen

Das Zentrale Aerohydrodynamische Institut Tsagi leitet die Forschung zu einem neuen russischen Überfallflieger. Auch das Luftfahrt-Konsortium UAC ist bereits beteiligt. Allerdings soll weder ein Überschallbomber wie die Tu-160 entstehen noch ein Passagierflieger wie die Tu-144. <a href="https://www.aerotelegraph.com/russland-gibt-einblick-in-seine-ueberschallplaene" target="_blank" rel="noopener">Russland plant einen Überschall-Businessjet</a>.

Russland gibt Einblick in seine Überschallpläne

Russische Tragfläche für die Irkut MS-21: Das Land will ausländische Lieferanten ersetzen.

Jetzt ist auch der Flügel der Irkut MS-21 russisch

Der Flugverlauf: Flug RCH4555 war rund 1:15 Stunde unterwegs.

Mysteriöser Flug: Boeing C-17A Globemaster der USA landet in Moskau

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg