Opera-Sitz von Stelia: Die Airbus-Tochter hat den Business-Class-Sitz für Schmalrumpfflieger wie den A321 entwickelt.

Neue Business-Class-SitzeGroßraum-Feeling für den Airbus A321

Mit dem A321 LR und XLR wird ein Flugzeug Langstrecken fliegen, das einst kürzere Routen bediente. Designer von Business-Class-Sitzen denken wegen des schmaleren Rumpfes um.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Eine richtige Business-Class ist in Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen eine Seltenheit. Oftmals bestehen Business-Classes in Schmalrumpfflieger aus normalen Economy-Sitzen, bei denen der Mittelsitz frei bleibt.

Der Grund: Auf kürzeren Routen ist die Nachfrage nach Premiumklassen deutlich geringer. Wer große Premiumsitze einbaut, kann weniger Economyplätze anbieten. In jüngster Zeit haben dennoch mehrere Sitzhersteller Business-Class-Sitze speziell für Schmalrumpfflieger entwickelt.

Liegen und eigener Zugang

Grund dafür sind Airbus' neue Langstreckenversionen des Airbus A321. Mit dem A321 LR und XLR schickt der europäische Flugzeugbauer den Kurz- und Mittelstreckenflieger auf die Langstrecke. Stelia Aerospace, ein Tochterunternehmen von Airbus, stellte mit dem Opera einen Business-Class-Sitz vor, der speziell für solche Schmalrumpfflieger konzipiert wurde.

Schräg ausgerichtet, bietet der Sitz jedem Passagier einen eigenen Zugang zum Gang. Die Anordnung hat aber auch andere Vorteile. Alle Sitze können auch zu einem Flachbett ausgefahren werden. Laut Stelia handelt es sich um das breiteste Vollflachbett, das bisher in ein Schmalrupfflugzeug eingebaut werden kann.

Couch oder mehrere Toiletten

Jeder Sitz verfügt zudem über ausfahrbare Trennwände für Privatsphäre. Innerhalb der einzelnen Kabinen stellt ein 20-Zoll-Bildschirm das Unterhaltungssystem bereit. Mehrere Staufächer sollen für Ordnung sorgen. Airlines will Stelia mit einem leichten Gewicht locken, was Kerosin sparen soll.

Airbus verfolgt auch in anderen Projekten Ansätze, die Kabine des A321 mehr in Richtung eines geräumigen Großrumpffliegers zu wandeln. Mit dem «Settee Corner» soll eine Art Sofa für die Business-Klasse angeboten werden. Das System «Flex-Zones» erhöht die Flexibilität der Kabine in Sachen Auslegung - eine jeweilige Toilette je Kabinenklasse soll ebenfalls für Großraum-Feeling sorgen.

Sehen Sie in der oben stehenden Galerie Aufnahmen des Opera-Sitzes von Stelia.

Mehr zum Thema

Premium-Sitz in der Pure-Skies-Kabine: So wenig Berührungen wie möglich.

Sieht so die Flugzeugkabine nach Corona aus?

Konzept von IP Ventures: Außen Economy-Sitze, in der Mitte Premiumplätze.

Premium-Plätze ganz ohne Aussicht

Mark Hiller: Seit acht Jahren Chef von Recaro Aircraft Seating.

«Es könnte separate Bereiche geben für Familien mit Kindern»

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

Video

evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack
houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack