Die Patentskizze zeigt das Problem: Nicht alle Passagiere brauchen gleich viel Beinfreiheit.

Neues PatentDiese Sitze sind die Rettung großer Passagiere

Eine US-Firma meint, die Lösung für das Problem der Beinfreiheit gefunden zu haben. Die Sitzabstände sollen sich an der Größe der Passagiere orientieren.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

So schön der Blick aus dem Fenster auch sein mag, so faszinierend Fliegen ist – für große Menschen, die in der Economy Class reisen, ist es meist eine Qual. Blaue Flecken an den Knien oder zumindest steife Beine sind die Folge eines langen Fluges. Die Firma BE Aerospace könnte nun die Lösung für das Problem gefunden haben.

Sie hat ein Patent angemeldet, das es Fluggesellschaften ermöglicht, bei jedem Flug die Sitzabstände individuell anzupassen – je nach der Größe der Passagiere. Die muss irgendwann vor dem Einsteigen festgehalten werden. Das sind zwar persönliche Daten, doch viele Reisende würden sicher gerne diese Information preisgeben, wenn sie dafür mehr Beinfreiheit bekommen.

Spezielles Schienensystem

Ein System, in dem die Sitze sich auf einem speziellen Schienensystem mit Zahnrädern befinden, ermöglicht es, die Anstände ohne großen Aufwand zu verändern. Die Entwickler von BE Aerospace sehen vor, dass man das sogar per App kann, in die man die entsprechenden Daten eingetragen hat.

Der Sitz, so argumentieren die Designer, würde darauf Rücksicht nehmen, dass eben nicht alle Menschen gleich aussehen und es keine Standardgröße gebe. Auch kleinere Menschen oder Kinder würden davon profitieren, wenn ihr Sitz näher am Vordersitz sei. Dann, so heißt es, kämen sie leichter an den Klapptisch.

Nicht weniger Passagiere im Flieger

Auch wenn das Patent bisher noch nicht annähernd marktreif ist – für Airlines und Passagiere würde es einen großen Fortschritt bedeuten. Das Konzept, so heißt es in der Patentanmeldung sei «neutral», was die Bestuhlung angehe. Das heißt, dass dadurch nicht weniger Passagiere im Flugzeug transportiert werden, sondern diese einfach anders verteilt würden.

Mehr zum Thema

Illustrationen im Patentantrag: Schafft Gulfstream den großen Durchbruch?

Gulfstream patentiert Pläne für Überschalljet

So stellt sich Airbus die Bänke vor. Hier zu sehen: Die Variante für füllige Passagiere.

Flugzeugsitze wie in der U-Bahn

Es sieht ein bisschen aus wie ein Business-Class-Sitz vor dem Ausfahren – doch statt einer Liegefläche ist ein Gepäckfach integriert.

Neuer Sitz macht Gepäckfächer überflüssig

Der ergonomische Twister-Sessel: Er soll die Schmerzen der Holzklasse-Passagiere lindern.

Neuer Economy-Sitz soll Komfort erhöhen

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil