Vom 22. bis 28. Juli findet in Oshkosh wieder das weltweit größte Fly-in statt.

FlugschauDie Kleinstadt Oshkosh wird zur Metropole der Luftfahrtfans

Oshkosh ist das Festival der Luftfahrtenthusiasten. Am kommenden Montag startet die 71. Auflage der EAA Air Venture, inklusive Flugshows, Jubiläen und Partys.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es geht wieder los. Die Kleinstadt Oshkosh im US-Bundesstaat Wisconsin mit ihren rund 66.000 Einwohnern wird ab kommendem Montag erneut zum Mekka für Privatpiloten und Luftfahrtenthusiasten. Die Veranstaltung, offiziell EAA Air Venture Oshkosh genannt, findet vom 22. bis 28. Juli statt und wird von der Experimental Aircraft Association EAA, einer gemeinnützigen Organisation, ausgerichtet.

Man sagt, wer sich für die Fliegerei interessiert, muss mindestens ein Mal im Leben in Oshkosh gewesen sein. Dieses größte Fly-In der Welt ist wie ein Musikfestival für Luftfahrtfans und bietet die Möglichkeit, unter dem eigenen Flugzeug zu zelten, Filme im Fly-In Theater zu schauen und an Foren, Workshops und Vorführungen teilzunehmen.

Wittman Regional Airport wird zum verkehrsreichsten Flughafen der Welt

Es wird erwartet, dass der Besucherrekord aus dem vergangenen Jahr, der bei 677.000 Teilnehmenden lag, in diesem Jahr erneut übertroffen wird. Zudem werden mehr als 10.000 Flugzeuge erwartet, wodurch der Wittman Regional Airport für eine Woche wieder zum verkehrsreichsten Flughafen der Welt wird.

Über 800 Aussteller präsentieren sämtliche Aspekte der Luftfahrttechnik. Besonders hervorzuheben sind die Bereiche, in denen Pilotinnen und Piloten ihre selbstgebauten Flugzeuge vorstellen. In der Vintage-Area werden historische Flugzeuge gezeigt, von Eindeckern bis Dreideckern. Auch Ultraleichtflugzeuge, Trikes und selbstgebaute Drehflügler sind zu sehen. Ein spezieller Bereich des Geländes ist den Wasserflugzeugen gewidmet.

Vier Jubiläen

In diesem Jahr werden vier Jubiläen selbstgebauter Flugzeuge gefeiert: Die RLU-1 Breezy, die 1964 ihren Erstflug hatte und für ihr offenes Cockpit bekannt ist; die Zenith 600/601, ein vollständig aus Metall gefertigtes zweisitziges Flugzeug, das 1984 erstmals flog; sowie die Swearingen SX-300 und die Kitfox, beide ebenfalls aus dem Jahr 1984. Die Kitfox, ein Hochdecker mit nebeneinander angeordneten Sitzen, erfreut sich besonders großer Beliebtheit, da über 4500 Bausätze verkauft wurden.

Bekannt ist Oshkosh auch für die Flugshows, die vom 22. bis 28. Juli jeweils zwei Mal täglich stattfinden, mit besonderen Abendvorführungen am 24. und 27. Juli. In diesem Jahr wird unter anderem das italienische Kunstflugteam Frecce Tricolori erwartet.

BBQ und Parties bei den Herstellern

Neben Privatpersonen präsentieren auch große Hersteller der Branche wie Textron Aviation und Piper ihre Flugzeuge und laden zu verschiedenen Veranstaltungen ein, darunter Grillabende und Partys mit Live-Musik. Ab dem 29. Juli wird es dann für ein Jahr wieder ruhig in Oshkosh.

Mehr zum Thema

Der Tower vom Flughafen Oshkosh: In dieser Woche treffen sich Privatpiloten aus der ganzen Welt in Wisconsin.

Kleinflughafen Oshkosh wird zu einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt

Platz 8: Tecnam P-Mentor: 60 Stück.

Tecnams Schulungsflugzeug im Anflug auf die USA

<strong>Ligeti Stratos</strong>: Entwickelt in den 1980er Jahren von Charles Ligeti in Australien, war das besondere an dem Modell, die geschlossene Flügelkonfiguration. Es gab kein Leitwerk. Das Leergewicht betrug nur 78 Kilo. 1986 präsentierte Ligeti seine Maschine auf der EAA Air Venture, der größten Luftfahrtausstellung für Privatflugzeuge der Welt, in Oshkosh in Wisconsin. Die Geschichte endete tragisch. Nur ein Jahr später verlor Ligeti die Kontrolle über sein Flugzeug und verunglückte tödlich.

Ungewöhnliche Kleinflugzeuge der Luftfahrtgeschichte

Luftaufnahme Flughafen Wyk: Der Flugplatz soll erhalten werden.

Flugplatzsterben in Deutschland: Wenn Wohnmobilparks oder Photovoltaikanlagen zur Gefahr werden

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier