Der LDN Delta Airport wird auf vorfabrizierten Inseln im Themesedelta gebaut. Gestartet wird nur senkrecht. Erster Rang von Oliver Andrew.

Der Flughafen der Zukunft

Wie sehen Flughäfen künftig aus? Das Architekturbüro Fentress fragte Studenten - und bekam spannende Antworten.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

/strong>Der Flughafen wird aus mehreren kleinen künstlichen Inseln im Themse-Delta östlich von London bestehen. Parkhäuser- und -plätze wird es auf ihm nicht geben, er wird nur per öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar sein. So werden Fläche und Emissionen gespart. Auch auf Start- und Landebahnen werden fehlen - denn der Flughafen wird nur durch senkrechtstartende Flugzeuge erreichbar sein. Gezeitenkraftwerke in der vorbeifließenden Themse werden den Airport mit Strom versorgen. Die Idee ist utopisch - aber genau darum gewann ihr Erschaffer Oliver Andrew damit den ersten Preis. Der Student der London South Bank University schaffte es auf den ersten Platz des Fentress Global Challenge 2011 für die zukunftsträchtigsten Flughafenanlagen.

[gallery]Der Phantasie waren beim Wettbewerb keine Grenzen gesetzt, der jährlich vom renommierten amerikanischen Architekturbüro Fentress Architects ausgeschrieben wird. Es entwarf unter anderen den Flughafen Denver und den Incheon International Airport in Seoul. Die drei besten Entwürfe wurden prämiert, sowie zwei Ehrenpreise vergeben. Die teilnahmeberechtigten Studenten sollten ihre Vision eines Flughafens in der Zukunft aufzeigen. Die Größe oder die Realisierbarkeit wurden dabei nicht berücksichtigt. Die Jury setzte sich aus Experten der Fachpresse, von Flughäfen, von Unis und Fentress zusammen.

Auch der zweitplatzierte Vorschlag setzt stark auf Nachhaltigkeit. Der Airport von Martin Sztyk, der am University College London studiert, soll durch Energie aus Algen angetrieben werden. Ein wenig realistischer als das Siegerprojekt ist der Vorschlag von Alexander Nevarez, Student des Art Center College of Design im kalifornischen Pasadena. Er belegte mit seinem «Pocket Airport» den dritten Platz. Seine Idee besteht darin, dass mehrere kleinere Flughäfen in urbane Gebiete integriert und so große Flughäfen nach und nach entlastet werden. Dieses Konzept ist nicht neu: Die Comparative Aircraft Flight Efficiency Foundation (CAFE), eine Partnerfirma der NASA, zeigt schon seit geraumer Zeit Interesse an der gleichen Idee. Die Flugzeuge wären dann wohl eher eine Art fliegende Autos, welche von Privatpersonen gesteuert würden.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, um alle Entwürfe zu sehen.

Und was müsste der Flughafen der Zukunft für Sie bieten? Tragen Sie Ihre Wünsche unten als Kommentar ein.

Mehr zum Thema

Vorfeld Flughafen Leipzig/Halle: Der Flughafen belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Ladestation am Flughafen Gatwick: Ladestationen gelten als Hotspot für Noroviren.

Diese Orte an Flughäfen sind besonders mit Noroviren belastet

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies