Lissabon bekommt mit Montijo einen zweiten Flughafen. Er ist für Billigflüge vorgesehen.

Portugal2022 wird Lissabons zweiter Flughafen eröffnet

Der zweite Flughafen für Lissabon wird konkret. Der Betreiber und die Regierung haben sich auf einen Plan zum Ausbau des Militärairports Montijo geeinigt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Pedro Marques machte es schnell klar. Von den beiden alternativen Standorten hält die portugiesische Regierung nichts. Ein Neubau in Alcochete am Südostufer der Tejo-Bucht sei zu teuer und der Ausbau in Beja in der Region Alentejo bringe nichts, weil die Reise nach Lissabon zu lange dauern würde, so der Infrastrukturminister kürzlich. Man werde den zweiten Flughafen der Hauptstadt darum in Montijo bauen.

Montijo ist derzeit noch ein Militärstützpunkt mit Flughafen, der rund 30 Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt entfernt auf der anderen Seite des Tejo liegt. Er soll aus- und für zivile Flugzeuge umgebaut werden und künftig hauptsächlich Kurz- und Mittelstreckenflüge von Billigairlines aufnehmen. Entsprechend sind tiefere Gebühren geplant. Im Januar unterzeichneten die Regierung und der Flughafenbetreiber ANA Aeroportos de Portugal ein Abkommen.

Neues Terminal, längere Piste

Für den Aus- und Umbau von Montijo sind 520 Millionen Euro vorgesehen, welche der Flughafenbetreiber alleine trägt. Neben einem neuen Terminal muss unter anderem auch die Piste verstärkt und verlängert werden. Der Flughafen wird auf acht Millionen Passagiere pro Jahr oder 24 Flugbewegungen pro Stunde ausgerichtet.

Hinzu kommen 60 Millionen, um die Verkehrsanbindung zu verbessern. Geplant ist unter anderem eine neue Metro-Linie, die über die Vasco-da-Gama-Brücke über den Tejo führen soll. Die Bauarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen, die Eröffnung ist für 2022 geplant. Nur ein Hindernis gibt es noch: Erst muss die Umweltprüfung abgeschlossen werden.

Ausbau des alten Flughafens

Auch der bestehende Flughafen von Lissabon wird aber ausgebaut. Der Aeroporto Humberto Delgado oder Portela, wie ihn die Portugiesen nennen, bekommt ein neues Terminal. Es kommt zwischen die beiden Pisten zu liegen und wird mit einer Bahn mit dem Hauptterminal verbunden. Er wird künftig die Langstreckenflüge beherbergen. Dafür sind 650 Millionen Euro vorgesehen. Diese Arbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie, wie der neue Flughafen Lisboa Montijo aussehen wird.

Mehr zum Thema

tap lufthansa

Lufthansa Group greift nach Tap - und verspricht «atlantisches Drehkreuz»

Das Cabo St Vincent ist Europas südwestlichster Punkt

Wo Europa endet und das Abenteuer beginnt

Blick aus einem Airbus A330 Neo von Tap auf Lissabon: Nun ist klar, wie die Privatisierung umgesetzt wird.

In diesen sechs Schritten privatisiert Portugal Tap

Löschflugzeug auf dem Douro: Etwas ging schief.

Alle Canadair-Löschflugzeuge Portugals außer Betrieb – mitten in der Waldbrandsaison

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies