Seit Jahren steht der Airbus A340 mit dem Kennzeichen 5A-ONE in Perpignan.

Airbus von totem TyrannenGaddafis Luxus-A340 fliegt wieder

Vielen dachten, der einstige Privatjet von Muammar al-Gaddafi hebt nie wieder ab. Doch jetzt war der Airbus A340-200 mehr als zwei Stunden in der Luft.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Schon im vergangenen Oktober regte sich etwas. Am Aéroport de Perpignan-Rivesaltes ließ ein ganz spezieller Airbus A340-200 zumindest eines seiner Triebwerke wieder laufen. Der Jet mit dem Kennzeichen 5A-ONE war einst die luxuriöse Air Force One des 2011 verstorbenen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi.

Am Sonntag (2. Mai) berichtete ein Planespotter, 5A-ONE hätte die Triebwerke gar zwei Stunden laufen lassen. Er fotografierte die Maschine nicht wie bisher stets vor einem Hangar, sondern auf der Piste. Und am Montag war es soweit: 5A-ONE hob wieder ab.

Mehr als zwei Stunden in der Luft

Bilder zeigen, wie der Airbus A340 in Perpignan landet. Laut dem Flugverfolgungsdienst Flightaware hob er um 13:38 Uhr ab und landete um 15:51 Uhr wieder am südfranzösischen Regionalflughafen. In den mehr als zwei Stunden Flugzeit steuerte die Maschine nach Nordosten und kreiste mehrmals über der Gegend von Lyon, bevor sie nach Perpignan zurückkehrte.

Der mehr als 24 Jahre alte A340 wurde 2014 von der libyschen Übergangsregierung nach Perpignan geschickt - Einschusslöcher inklusive. Der riesige Privatjet wurde dort vom Unternehmen EAS repariert und neu lackiert. 2015 versuchte ein kuwaitischer Konzern, das Flugzeug beschlagnahmen zu lassen, um so Schulden einzutreiben, die das Gaddafi-Regime angehäuft hatte. Doch ein französisches Gericht lehnte dies ab.

Was geschieht mit Gaddafis A340?

Warum das Flugzeug nun wieder fliegt und was mit ihm geschehen wird, ist unklar. Das Wartungsunternehmen Sabena Technics, Nachfolgerin von EAS, hat Fragen zu 5A-ONE bislang stets ignoriert. Auch eine aktuelle Anfrage von aeroTELEGRAPH blieb bisher ohne Antwort.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Fluges des Gaddafi-A340.

Mehr zum Thema

Der libysche Airbus A340: Etwas tut sich.

Hebt Gaddafis Airbus A340 wieder ab?

Airbus A340 mit der Kennung 5A-ONE im April 2017 in Perpignan: Gehörte einst Gaddafi.

Warum Gaddafis A340 in Südfrankreich steht

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies