Ein Rebell vor der erkämpften Maschine: Keine Innenaufnahmen.

Gaddafis Luxusjets in Rebellenhand?

Libysche Rebellen haben offenbar die Privatjets des Diktators in ihre Gewalt gebracht. Und staunten, als sie das Interieur sahen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Im Zuge ihres Sturms auf Tripolis haben die libyschen Rebellen nun nach eigenen Angaben auch die persönlichen Flugzeuge von Muammar al-Gaddafi in ihre Gewalt gebracht. Wie die Zeitung Times of Malta berichtet, zeigte einer der Rebellen, der früher als Ingenieur in der Luftfahrtbranche arbeitete, Journalisten einen Airbus A340 und einen A300, die der libysche Diktator für seine Reisen benutzte. Offenbar wurde einer der Jets auch dafür genutzt, den Lockerbie-Bomber Abdelbaset al-Megrahi zurück ins Land zu fliegen, wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet.

Von außen sollen die Flieger aussehen wie ganz normale Flugzeuge der libyschen Staatsairline Afriqiyah Airways. Aber das Interieur gleiche dem eines «Sieben-Sterne-Hotel», so der Rebell gemäß der Times of Malta. Angeblich seien die Badezimmer in Gaddafis Flieger mit vergoldeten Armaturen ausgestattet. An nichts fehle es: Schlafzimmer, Büros, Küchen, alles sei in den Jets vorhanden. Bilder des Inneren der fliegenden Paläste gibt es allerdings nicht. Die Rebellen zeigen sich auf einem Video lediglich von außen vor den Maschinen, die sie nun mit ihren Zeichen markiert haben.

Ausverkauf der Afriqiyah-Jets

Auch die gewöhnlichen Afriqiyah-Jets scheinen bald nicht mehr in Libyens Hand zu sein - für diese interessieren sich allerdings nicht die Rebellen, sondern die laotische Staatsairline Lao Airlines. Zwei Airbus A320 kauft die Fluggesellschaft aus Libyen - und bekommt dafür inzwischen sogar einen Rabatt.

Der Vertrag nämlich wurde am 2. August unterzeichnet, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, aber Libyen war nicht in der Lage, die Flieger rechtzeitig abzunehmen. Die Flugzeuge sollen schon mit den üblichen Standards ausgestattet sein. Nur eines wolle man anpassen: Das Interieur ist in Gaddafis Lieblingsfarbe und der Nationalfarbe grün gehalten. «Das werden wir ändern», heisst es bei Lao Airlines.

Mehr zum Thema

ticker-afriqiyah-airways

Afriqiyah Airways musste Flugbetrieb stoppen - weil kein Flugzeug betriebsbereit war

ticker-afriqiyah-airways

Afriqiyah Airways kann nur noch mit einem Airbus A320 fliegen

ticker-afriqiyah-airways

Afriqiyah Airways tilgt Schulden und holt Flugzeuge aus dem Ausland zurück

ticker-afriqiyah-airways

Streit um Schuldentilgung für Afriqiyah Airways

Video

Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Herabfallende Deckenverkleidung: Die passagiere waren in Panik.
Kurz nach dem Start in Mashhad geriet eine Boeing 737 von Sepehran Airlines in Schwierigkeiten. Videos zeigen heftige Vibrationen, durch die sich große Teile der Deckenverkleidung lösten und in den Gang fielen. Die Crew erklärte eine Luftnotlage und kehrte zum Flughafen zurück.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Mann auf dem Vorfeld in Paris: Mitarbeitende des Airports konnten ihn stoppen.
Ein Mann ist am Flughafen Paris-Charles de Gaulle offenbar durch die Sicherheitsbarrieren gelangt und bis aufs Vorfeld vorgedrungen. Flughafenmitarbeiter verfolgten ihn mit einem Dienstfahrzeug und konnten ihn stoppen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg