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230 Sitze

Im diesem Airbus A321 wird es ziemlich eng

Frontier Airlines hat neue Airbus A320 und A321 bestellt. Und mit denen will sie richtig gut verdienen. Für die Passagiere wird es dafür rekordeng.

Airbus

A321 von Frontier Airlines: Bald ziemlich voll.

Eigentlich ist es eine einfache Rechnung: Je mehr Sitze man in einen Flieger bauen kann, desto tiefer sind die Kosten pro Sitzplatz. Doch bei vielen Fluggesellschaften gab es lange Hemmungen, es zu weit zu treiben. Bis jetzt. In Meldungen übertreffen sich Airlines mit der Anzahl an Passagieren, die sie in einem spezifischen Flugzeugtyp transportieren. Die Hersteller helfen und bieten dichter bestuhlbare Varianten ihrer Modelle an.

Die neueste im Bunde der Dichtpacker ist Frontier Airlines. Die amerikanische Billigfluggesellschaft hat kürzlich 12 Flieger der Airbus-A320-Familie bestellt. Der Auftrag hat einen Wert nach Listenpreisen von 1,3 Milliarden Dollar. Die Order besteht aus 10 A321 und 2 A320. Beide Modelle will Frontier Airlines in Zukunft ziemlich voll packen.

Frontier holt sich wohl den Rekord

Bisher haben in einen Airbus A320 der Amerikaner 168 Passagiere gepasst. Neu sollen es 186 sein. In den A321 sollen 230 Passagiere Platz haben. Damit geht Frontier fast ans Limit. In einen neuen A320 passen maximal 189 Menschen, in einen A321 240. Die dichter bestuhlbaren Modelle hatte Airbus vergangenen Juli vorgestellt.

Und das ist deutlich mehr, als es momentan in der Branche üblich ist. Zum Vergleich: Die Lufthansa packt selbst in ihre A330-Langstreckenjets mit höchstens 221 Passagieren weniger Reisende. Im A321 sind es bei Lufthansa höchstens 200 Fluggäste. Im A321 von Air Berlin haben 210 Passagiere Platz.



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