Die beschädigte B747 nach dem Vorfall: Deutliche Spuren der Explosion im Frachtraum.

Das Wunder von Hawaii

Mohammed Rashid kommt frei. Der Terrorist riss 1982 mit seiner Bombe ein Loch in eine Boeing B747 von Pan Am. Der Jumbo flog noch Jahre weiter.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Am Mittwoch (20. März) wird der Jordanier freikommen. Elf Jahre lang saß Mohammed Rashid dann in den USA in einem Gefängnis, zuvor war er bereits in Griechenland acht Jahre lang in Haft. 2002 hatte ihn ein Gericht in Washington DC nach einem ersten Prozess in Athen erneut des Terrorismus verurteilt. Der Mann war Mitglied der Organisation 15. Mai, welche mit Terroranschlägen gegen die Vereinigten Staaten und Israel der palästinensischen Sache dienen wollten. Rashid schmuggelte 1982 eine Bombe unter den Sitz einer Boeing B747-100 von Pan American Airlines, die Flug PA830 von Tokio Narita nach Honolulu durchführte. Rund 225 Kilometer vor Hawaii auf 11'000 Metern über dem Meer zündete der Sprengsatz.

Mit der Freilassung Rashids kommt die Erinnerung zurück: an ein ebenso tragisches wie spektakuläres Ereignis. Bei der Explosion an Bord der Maschine mit 274 Passagieren starb ein japanischer Teenager, 15 weitere Menschen wurden verletzt. Die Bombe riss zudem ein Loch von rund 30 mal 90 Zentimetern in den Boden zwischen Passagierkabine und Frachtraum. In der Kabine entwickelte sich dichter Rauch und es kam zu einem Druckabfall. Kapitän James E. (Skipper) O'Halloran III leitete umgehend einen steilen Sinkflug ein. Zwanzig Minuten nach dem Vorfall landete er den Jumbo-Jet ungeachtet der Probleme sicher in Honolulu.

USA, Europa, Afrika

Trotz des Schadens am Flugzeug tat die Boeing B747-100 nach dem Vorfall noch Jahre ihren Dienst - bei diversen Fluglinien. Die 1970 von Boeing ausgelieferte Maschine flog repariert noch sechs Jahre lang mit der Kennzeichnung N754PA für Pan Am weiter durch die Welt. Dann ging sie als LX-FCV an Cargolux, welche sie aber umgehend an Lion Air weiterleaste. Auch dort blieb die Maschine nicht lange. Sie wechselte nach einem Jahr zu Air France und wenige Monate später zu Corsair und wurde nun zu F-GIMJ. Bei der französischen Fluggesellschaft verblieb sie dann auch - mit Ausnahme eines Mini-Abstechers in die Flotte von Air Afrique - bis der Jumbo-Jet 1994 in Rente ging. Von ihrer bewegten Vergangenheit wussten wohl die wenigsten Passagiere.

Unfortunately your browser does not support IFrames.

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies