Flughafen BudapestFrau nach missratener Evakuierung schwer verletzt

Die Flugbegleiter evakuierten eine Boeing 737 von Smart Wings in Budapest. weil Panik an Bord ausgebrochen war. Dabei stürzte eine Passagierin aufs Vorfeld. Sie erlitt schwere Kopfverletzungen.

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Das Unglück nahm am Freitagmorgen (23. März) seinen Lauf. Eine Boeing 737-800 der tschechischen Smart Wings rollte gerade zum Start. Die von der israelischen Fluggesellschaft Israir gemietete Maschine sollte die Passagiere vom Flughafen Budapest nach Tel Aviv fliegen. Eigentlich hätten sie bereits am Vorabend nach Hause reisen sollen, doch der Flug war ausgefallen, weil das dafür eingeplante Flugzeug ausgefallen war.

Auf dem Weg in Richtung Piste entwickelte sich am Schleppfahrzeug plötzlich dicker, schwarzer Rauch. Dieser drang mit der Zeit über die Triebwerke ins Lüftungssystem des Flugzeuges. So kam er auch in die Kabine. Das löste unter den Passagieren offenbar Panik aus. Auch die mehrmalige Beschwichtigung des Piloten, der Rauch komme von außerhalb und es bestehe keine Gefahr, fruchtete offenbar nicht.

Nicht auf Rutsche gesprungen

Wie die Zeitung Yedioth Ahronot schreibt, öffneten im Chaos die Flugbegleiter die Notausgänge und betätigten die Notrutschen. Dabei stand Passagierin D.A. ganz vorne. Sie sprang aber nicht auf die Rutsche, sondern fiel unter ungeklärten Umständen aufs Vorfeld. Dabei verletzte sie sich am Kopf. Zudem erlitt sie Rippen- und Armbrüche.

Die 38-jährige Mutter zweier Kinder kämpft seither um ihr Leben. Die Mutter der Frau vermutet gemäß dem Bericht, dass ein Windstoß ihre Tochter aus dem Gleichgewicht gebracht haben könnte. Oder sie könne durch das Drängeln der Passagiere gefallen sein.

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