«Was ist das da für ein Fleck auf dem Bild, Finn» - «Der Maschendrahtzaun, Anna»: Spotter freut die neue Frankfurter Terrasse nicht.

Neue BesucherterasseMaschendrahtzaun nervt Frankfurt-Spotter

Der Flughafen Frankfurt hat seine Besucherterrasse wiedereröffnet. Sie ist einfacher zugänglich und bietet mehr Komfort. Doch nicht alle freuen sich über die Änderungen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nie kann man es allen recht machen – diese Lektion lernte nun der Frankfurter Flughafen. Am Donnerstag (28. Juli) eröffnete der Airport seine Besucherterasse nach der Renovierung wieder. Neu sind ein «schicker Bodenbelag im Außenbereich sowie attraktive Sitzgelegenheiten - teilweise unter schattenspendenden Pavillons, teilweise in der Sonne», so der Flughafen.

Und auch die Wartezeiten für Besucher will man reduzieren. «Dank eines Überwurfschutzes, der mit Aussparungen für Fotoaufnahmen versehen ist, kann die Terrasse nun ohne Sicherheitskontrolle betreten werden», teilt Fraport mit. Dieser «Überwurfschutz» ist ein Maschendrahtzaun. Und was viele Besucher nicht weiter stört, geht eingefleischten Spottern auf die Nerven.

«Für Spotter unbrauchbar»

«Im Gegensatz zur alten Terrasse ist die neue für Spotter leider unbrauchbar», beschwert sich einer bei aeroTELEGRAPH. Die ehemals grandiose Sicht sei durch den engmaschigen Zaun versperrt. Der Flughafen Frankfurt sieht das anders. «Als Kompromiss zwischen Komfort, Sicherheit und gute Sicht auf das Vorfeld haben wir uns für die Zaunlösung entschieden», so Sprecher Christian Engel.

Außerdem habe man die Spotter auch berücksichtigt. «Für große Kameras wurden fünf Öffnungen im Zaun eingerichtet», so Sprecher Christian Engel. «Mit kleinen Digitalkameras oder dem Smartphone lässt sich auch durch die Maschen fotografieren und das ohne Reflektionen und Verunreinigungen, die zum Beispiel bei einer Glaslösung nicht zu vermeiden gewesen wären.»

Andere Aussichtsplattformen zugänglich

Die fünf Öffnungen reichen den Spottern aber nicht. In Internetforen beschweren sie sich darüber, dass es deutlich mehr Löcher bräuchte, um allen gerecht zu werden. «Wenn ich mir nur vorstelle, was das für ein Palaver um die paar Fotolöcher mit anderen Besuchern geben kann, wenn mehrere Menschen gleichzeitig da durch fotografieren wollen», beklagt sich ein Nutzer im Frankfurter Spotterforum.

Sollte es auf der Terrasse zu eng werden, gibt es aber für die Fotografen noch andere Orte am Frankfurter Flughafen, an denen sie fotografieren können, so Engel. Es gebe am Flughafen ein umfangreiches Angebot an anderen Aussichtsplattformen. «Erst kürzlich haben wir eine neue Aussichtsplattform an der Landebahn Nordwest eröffnet.»

Mehr zum Thema

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Vorfeld am Flughafen Leipzig/Halle: Der Airport belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack