«Was ist das da für ein Fleck auf dem Bild, Finn» - «Der Maschendrahtzaun, Anna»: Spotter freut die neue Frankfurter Terrasse nicht.

Neue BesucherterasseMaschendrahtzaun nervt Frankfurt-Spotter

Der Flughafen Frankfurt hat seine Besucherterrasse wiedereröffnet. Sie ist einfacher zugänglich und bietet mehr Komfort. Doch nicht alle freuen sich über die Änderungen.

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Nie kann man es allen recht machen – diese Lektion lernte nun der Frankfurter Flughafen. Am Donnerstag (28. Juli) eröffnete der Airport seine Besucherterasse nach der Renovierung wieder. Neu sind ein «schicker Bodenbelag im Außenbereich sowie attraktive Sitzgelegenheiten - teilweise unter schattenspendenden Pavillons, teilweise in der Sonne», so der Flughafen.

Und auch die Wartezeiten für Besucher will man reduzieren. «Dank eines Überwurfschutzes, der mit Aussparungen für Fotoaufnahmen versehen ist, kann die Terrasse nun ohne Sicherheitskontrolle betreten werden», teilt Fraport mit. Dieser «Überwurfschutz» ist ein Maschendrahtzaun. Und was viele Besucher nicht weiter stört, geht eingefleischten Spottern auf die Nerven.

«Für Spotter unbrauchbar»

«Im Gegensatz zur alten Terrasse ist die neue für Spotter leider unbrauchbar», beschwert sich einer bei aeroTELEGRAPH. Die ehemals grandiose Sicht sei durch den engmaschigen Zaun versperrt. Der Flughafen Frankfurt sieht das anders. «Als Kompromiss zwischen Komfort, Sicherheit und gute Sicht auf das Vorfeld haben wir uns für die Zaunlösung entschieden», so Sprecher Christian Engel.

Außerdem habe man die Spotter auch berücksichtigt. «Für große Kameras wurden fünf Öffnungen im Zaun eingerichtet», so Sprecher Christian Engel. «Mit kleinen Digitalkameras oder dem Smartphone lässt sich auch durch die Maschen fotografieren und das ohne Reflektionen und Verunreinigungen, die zum Beispiel bei einer Glaslösung nicht zu vermeiden gewesen wären.»

Andere Aussichtsplattformen zugänglich

Die fünf Öffnungen reichen den Spottern aber nicht. In Internetforen beschweren sie sich darüber, dass es deutlich mehr Löcher bräuchte, um allen gerecht zu werden. «Wenn ich mir nur vorstelle, was das für ein Palaver um die paar Fotolöcher mit anderen Besuchern geben kann, wenn mehrere Menschen gleichzeitig da durch fotografieren wollen», beklagt sich ein Nutzer im Frankfurter Spotterforum.

Sollte es auf der Terrasse zu eng werden, gibt es aber für die Fotografen noch andere Orte am Frankfurter Flughafen, an denen sie fotografieren können, so Engel. Es gebe am Flughafen ein umfangreiches Angebot an anderen Aussichtsplattformen. «Erst kürzlich haben wir eine neue Aussichtsplattform an der Landebahn Nordwest eröffnet.»

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