«Was ist das da für ein Fleck auf dem Bild, Finn» - «Der Maschendrahtzaun, Anna»: Spotter freut die neue Frankfurter Terrasse nicht.

Neue BesucherterasseMaschendrahtzaun nervt Frankfurt-Spotter

Der Flughafen Frankfurt hat seine Besucherterrasse wiedereröffnet. Sie ist einfacher zugänglich und bietet mehr Komfort. Doch nicht alle freuen sich über die Änderungen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nie kann man es allen recht machen – diese Lektion lernte nun der Frankfurter Flughafen. Am Donnerstag (28. Juli) eröffnete der Airport seine Besucherterasse nach der Renovierung wieder. Neu sind ein «schicker Bodenbelag im Außenbereich sowie attraktive Sitzgelegenheiten - teilweise unter schattenspendenden Pavillons, teilweise in der Sonne», so der Flughafen.

Und auch die Wartezeiten für Besucher will man reduzieren. «Dank eines Überwurfschutzes, der mit Aussparungen für Fotoaufnahmen versehen ist, kann die Terrasse nun ohne Sicherheitskontrolle betreten werden», teilt Fraport mit. Dieser «Überwurfschutz» ist ein Maschendrahtzaun. Und was viele Besucher nicht weiter stört, geht eingefleischten Spottern auf die Nerven.

«Für Spotter unbrauchbar»

«Im Gegensatz zur alten Terrasse ist die neue für Spotter leider unbrauchbar», beschwert sich einer bei aeroTELEGRAPH. Die ehemals grandiose Sicht sei durch den engmaschigen Zaun versperrt. Der Flughafen Frankfurt sieht das anders. «Als Kompromiss zwischen Komfort, Sicherheit und gute Sicht auf das Vorfeld haben wir uns für die Zaunlösung entschieden», so Sprecher Christian Engel.

Außerdem habe man die Spotter auch berücksichtigt. «Für große Kameras wurden fünf Öffnungen im Zaun eingerichtet», so Sprecher Christian Engel. «Mit kleinen Digitalkameras oder dem Smartphone lässt sich auch durch die Maschen fotografieren und das ohne Reflektionen und Verunreinigungen, die zum Beispiel bei einer Glaslösung nicht zu vermeiden gewesen wären.»

Andere Aussichtsplattformen zugänglich

Die fünf Öffnungen reichen den Spottern aber nicht. In Internetforen beschweren sie sich darüber, dass es deutlich mehr Löcher bräuchte, um allen gerecht zu werden. «Wenn ich mir nur vorstelle, was das für ein Palaver um die paar Fotolöcher mit anderen Besuchern geben kann, wenn mehrere Menschen gleichzeitig da durch fotografieren wollen», beklagt sich ein Nutzer im Frankfurter Spotterforum.

Sollte es auf der Terrasse zu eng werden, gibt es aber für die Fotografen noch andere Orte am Frankfurter Flughafen, an denen sie fotografieren können, so Engel. Es gebe am Flughafen ein umfangreiches Angebot an anderen Aussichtsplattformen. «Erst kürzlich haben wir eine neue Aussichtsplattform an der Landebahn Nordwest eröffnet.»

Mehr zum Thema

Vorfeld Flughafen Leipzig/Halle: Der Flughafen belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Ladestation am Flughafen Gatwick: Ladestationen gelten als Hotspot für Noroviren.

Diese Orte an Flughäfen sind besonders mit Noroviren belastet

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack