Grounding der Boeing 737 MaxFlydubai einigt sich mit Boeing - will aber noch mehr

Das Grounding der 737 Max belastet die Billigairline. Flydubai hat sich zwar mit Boeing über eine Entschädigung geeinigt, sieht das aber als zu wenig an.

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Flydubai hat 2019 6,0 Milliarden Dirham eingenommen. Der Umsatz fiel damit 2,6 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. Schuld daran ist vor allem das Grounding der Boeing 737 Max. «Unsere Wachstumsstrategie wurde durch das Flugverbot [...] erheblich beeinträchtigt», sagt Vorstandsvorsitzender Ghaith Al Ghaith.

Auch die Fluggesellschaft hat inzwischen eine Einigung mit Boeing über Entschädigungen für die finanziellen Folgen des Groundings erzielt. Es handle sich dabei um eine «Zwischenlösung» die «gewisse Ausfälle» abdecke, so Al Ghaith. Die Zahlung – über deren Höhe Stillschweigen vereinbart wurde – gleiche «in keiner Weise den Verlust von Geschäftsmöglichkeiten oder Marktanteilen aus.

Aus Verlust wird trotzdem Gewinn

Elf 737 Max 8 und drei Boeing 737 Max 9 muss die Billigairline aus Dubai am Boden lassen. Die Gespräche mit Boeing würden deshalb weitergeführt, so Al Ghaith. Trotzdem konnte Flydubai 2019 einen Reingewinn von 198,2 Millionen Dirham erzielen, nach einem Verlust von 159,8 Millionen im Vorjahr.

Die staatliche Flydubai hat insgesamt 250 Boeing 737 Max bestellt. Aktuell besteht die Flotte aus 40 737-800. Schon vergangenes Jahr kamen Gerüchte auf, die Fluggesellschaft könnte die Order annullieren und auf den Airbus A320 Neo wechseln.

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