Uniformen und Flieger: Alles wird violett.

Flybe: Lila Neustart

Die britische Regionalairline erfindet sich neu. Sie will sich als schnelle Alternative zum Zug und Auto positionieren. Flybe signalisiert das mit einer neuen Farbe.

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Die neue Bemalung bewirkt sicherlich eines – man wird Flieger von Flybe schon von weitem erkennen. Statt dem klassischen Weiß und dem Schriftzug der Airline und den bunten Punkten sind die Flieger der britischen Regionalfluggesellschaft künftig abgesehen von einem gelben und roten Streifen um den hinteren Rumpf fast komplett lila. Nur die Heckflosse bleibt weiß wie früher. Der neue Look repräsentiere Flybes «neue Welt der Farben und des Lichts», kommentierte Geschäftsführer Saad Hammad.

Die erste Maschine im neuen Kleid ist seit dem 3. April im Einsatz. Bei der einen Bombardier Q400 wird es nicht bleiben. In den nächsten Monaten werden alle 65 Flugzeuge von Flybe umgespritzt. Die Farbe ändert nicht nur auf den Flugzeugen. Auch die Uniformen der Flugbegleiter und die Webseite sind neuerdings lila. Mit der Farbe will Flybe sich klar als Regionalfluggesellschaft positionieren, die den Reisenden hilft, Zeit zu sparen: Schneller als der Zug, schneller als das Auto, lautet das Motto.

Neue Strecken auch nach Deutschland

Daneben expandiert Flybe. Die Fluglinie bietet ab Frühsommer sechs neue Routen ab London Southend an. Vom kleinen Flughafen im Osten der britischen Hauptstadt fliegt sie dann im Linienbetrieb nach Antwerpen, Caen Normandie, Groningen und Rennes. Daneben stehen zwei deutsche Flughafen neu auf dem Programm: Köln Bonn und Münster Osnabrück. Die neuen Routen werden von Stobart Air, der ehemaligen Aer Arann, betrieben und 102 Mal pro Woche angeflogen.

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