Customer Response Center von Bombardier: 75 Ingenieure und Sachbearbeiter arbeiten hier in Schichten rund um die Uhr.

KundendienstWenn die C-Series zickt, klingelt hier das Telefon

Ein guter Kundendienst ist zentral, wenn ein Flugzeughersteller erfolgreich sein will. Er muss 365 Tage rund um die Uhr funktionieren und Hilfe leisten. Wie macht das Bombardier?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wenn auf der ersten Etage des schmucklosen neuen Verwaltungs- und Produktionsgebäudes auf Bombardier-Werksgelände Mirabel das Telefon klingelt, hat irgendwer irgendwo auf der Welt ein Problem. Hier liegt das neu eingeweihte Customer Response Center des kanadischen Flugzeugbauers. Es leistet Fluggesellschaften rund um den Erdball Hilfe, wenn sie einmal Schwierigkeiten mit ihren Bombardier-Fliegern haben - seien es Canadair Regional Jets, Dash 8 Q Series oder seit neuestem auch C-Series.

Ein guter Kundendienst ist für Airlines ein wichtiges Kriterium, wenn sie neue Flugzeuge ordern. Denn jede Minute, die eine Maschine am Boden steht, ist teuer. Darum ist es zentral, wie schnell der Hersteller Abhilfe schaffen kann. «Wir bieten 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage pro Jahr Unterstützung», sagt Todd Young. Er ist Chef des Kundendienstes von Bombardier und leitet damit auch das Customer Response Center.

E-Mail, Telefon oder auch Fax

Young und sein Team von 75 Ingenieuren und Sachbearbeitern stehen Airlines bei der Diagnose und Behebung von kleineren technischen Problemen zur Seite. Sie helfen aber auch festgelegte Abläufe in Handbüchern zu verstehen oder organisieren die Lieferung von Ersatzteilen. Rund 300 Anfragen bekommen sie derzeit in Bezug auf die Canadair Regional Jets und Dash 8 Q Series pro Tag. Sie erreichen die Kundendienstmitarbeitenden per E-Mail, Telefon oder auch immer noch per Fax.

Alle im Customer Response Center eintreffenden Anfragen werden umgehend bestätigt. Die Mitarbeiter machen dann Triage - sie ordnen die Anfragen nach Dringlichkeit. «Wir schnell wir sie bearbeiten können, hängt von der Komplexität ab», so Young. Auf einem riesigen Bildschirm an der Wand werden laufend alle Vorfälle eingeblendet und in welchem Status sie sich befinden. Der Ort des Vorfalls wird dabei genauso gezeigt wie die Airline und das Kennzeichen des Flugzeuges. Auch die Leistung des Teams ist abzulesen: Anzahl gelöster Fälle, Beantwortungszeit und Erfolgsrate stehen unter anderem als Kennzahlen an der Leuchtwand.

Im Preis inbegriffen

Der Dienst ist kostenlos. Er ist im Kaufpreis eines Flugzeuges enthalten. Viel davon hatte Swiss als Erstbetreiberin der C-Series bislang nicht. Denn mit dem neuesten Bombardier-Flugzeug hatten Youngs Leute bislang noch wenig zu tun.

Im ersten Monat hat die C-Series bei Swiss 136 Flüge absolviert, 91.000 Kilometer zurückgelegt und 13.250 Passagiere zwischen Zürich und Manchester, Paris und Prag hin- und hergeflogen. Nur einmal hatte sie größere Probleme gemacht. Auf einem Flug nach Manchester fiel eine der beiden Klimaanlagen des Flugzeuges aus. Und auf der ersten Etage des Verwaltungs- und Produktionsgebäudes von Bombardier-Werksgelände klingelte das Telefon.

Mehr zum Thema

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

ticker bond

Bond bestellt mehr Jets bei Bombardier

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 aus - an Netjets

united crj 450 interior

United Airlines pimpt ihre Bombardier CRJ 200 zu CRJ 450

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin