Lufthansas A340-300: Früher trug auch die D-AIFF eine Star-Alliance-Lackierung.

A340-300 von LufthansaWarum bekommt ein A340 in der Krise eine neue Lackierung?

Obwohl die Fluggesellschaft wegen der Corona-Krise ihre Flotte verkleinert und Vierstrahler als ineffizient gelten, bekam ein Airbus A340 von Lufthansa eine neue Lackierung. Die Gründe.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vierstrahler sind aus der Mode gekommen. Denn Flugzeuge mit vier Triebwerken gelten heute als ineffizient. Dies nicht nur, weil sie wegen des höheren Gewichts der Motoren mitunter mehr Treibstoff verbrauchen. Zusätzlich ist auch der  Wartungsaufwand oft höher.

Dennoch ließ Lufthansa jetzt einem solchen Vierstrahler das neue Farbkleid verpassen. Der Airbus A340-300 mit dem Kennzeichen D-AIFF wurde dieser Tage in Dublin neu lackiert. Das Flugzeug ist immerhin der jüngste seiner Art in der Flotte.  Er wurde Ende 2001 in Dienst gestellt und war der letzte A340-300, den Lufthansa übernommen hatte.

Ausflottung bis Mitte des Jahrzehnts

Seit 28 Jahren ist die mittelgroße Version des A340 schon ein Teil der Flotte der deutschen Fluggesellschaft. Doch ein Ende ist in Sicht. Schon vor der Pandemie gab es fixe Pläne, den A340-300 auszuflotten. Bis Mitte des Jahrzehnts wolle man die Langstreckenflotte auf acht Modelle reduzieren, teilte die Lufthansa-Gruppe im Herbst 2019 mit und senkte den Daumen auch über allen A340.

Durch die Corona-Krise wurden die Pläne zur Stilllegung mitunter beschleunigt. So werden die etwas jüngeren Airbus A340-600 beispielsweise definitiv nie mehr fliegen. Die A340-300 wurden jedoch vorerst verschont.

Frischer Look vor dem Ende

Aber lohnt es sich angesichts der größten Branchenkrise seit dem Zweiten Weltkrieg und der absehbaren Pensionierung einen fast 20-jährigen Airbus A340-300 noch mal neu zu lackieren? Immerhin verursacht das Kosten von mehreren Zehntausend Euro.

Ein Sprecher von Lufthansa erklärt, dass es sich «um eine technisch notwendige Lackierung handelt». Flugzeuge bräuchten regelmäßig einen neuen Anstrich. Die letzte Lackierung der D-AIFF liege acht Jahre zurück.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Airbus A340 mit der Kennung D-AIFF vorher und nachher.

Mehr zum Thema

Lufthansas erster Airbus A350-900 D-AIXA bei der ursprünglichen Bemalung im November 2016: Kommt nun schon wieder in den Lackierhangar.

Airbus lackiert kostenlos drei A350 von Lufthansa

Lufthansa setzt die Flugnummer eins auf der Inlandsstrecke von Hamburg nach Frankfurt ein. Zuletzt laut Flightaware am 2. Oktober.

Lufthansas A320 Neo tragen jetzt Zorromaske

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

erste boeing 737 max tarom
Die rumänische Fluglinie steht kurz vor der Übernahme ihrer ersten Boeing 737 Max. Das Flugzeug von Tarom trägt schon seine Bemalung - und die zeigt neue Designelemente.
Timo Nowack
Timo Nowack
fiat panda mailand linate hawker
Ungewöhnlicher Unfall am Flughafen Mailand-Linate: Ein Fiat Panda ist dort ungebremst mit einem rollenden Privatjet kollidiert, wie ein Video einer Überwachungskamera zeigt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flughafen Pereria: Massive Schäden am Terminal.
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat im Westen Kolumbiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 110 Menschen das Leben gekostet. Auch der Luftverkehr ist betroffen: Sieben Flughäfen mussten ihren Betrieb einstellen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin