Boeing-Produktion in Everett: Den Virus hat man schnell unter Kontrolle bekommen.

ComputervirusWannacry-Virus attackiert Boeing

Der Computervirus Wannacry ist zurück. Opfer ist dieses Mal der US-Flugzeugbauer Boeing. Nach zunächst großer Sorge beruhigt man dort nun.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Im Mai letzten Jahres schrieb der Virus Wannacry Schlagzeilen. Die Malware hatte die Informatik-Systeme von Unternehmen weltweit attackiert. Dann wurde es wieder ruhig um die Schadsoftware. Nun ist sie zurück und hat sich ein Opfer in der Luftfahrt gesucht: Den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing.

Zunächst bereitete das Boeings Chefingenieur der Zivilsparte ziemliche Sorgen. «Es metastasiert schnell und ich habe gerade gehört, dass 777-Produktionssysteme betroffen sein könnten», schrieb Mike VanderWel laut der Zeitung Seattle Times in einer Email an die Mitarbeiter. Er sorge sich, dass sich der Virus auf die Flugzeug-Software ausbreiten könnte.

Virus unter Kontrolle bekommen

Inzwischen hat Boeing in einer offiziellen Mitteilung das Ausmaß des Virus relativiert. Man habe nach einer Untersuchung festgestellt, dass man Wannacry schnell unter Kontrolle bekommen habe. Die Vermutung, der Virus habe Produktionssysteme der Boeing 777 angesteckt, habe sich als falsch herausgestellt. Produktion und Auslieferungen seien nicht betroffen.

Mehr zum Thema

Wuhan: Dort hat das Virus seinen Ursprung.

Flughäfen in den USA prüfen auf Coronavirus

Airlines streichen wegen Mers Korea-Flüge

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies