Virus in AsienAirlines streichen wegen Mers Korea-Flüge

Die Zahl der Mers-Toten steigt. Unter Passagieren in Asien führt das zu Verunsicherung. Fluggesellschaften reduzieren daher bereits ihre Kapazitäten.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter

Die Angst vor der Atemwegserkrankung Mers geht um, und das nicht nur in Korea. Auch andere asiatische Länder wappnen sich gegen die Krankheit, gegen die es momentan weder Heilmittel noch Impfung gibt. Nur die Symptome wie Atemnot, Durchfall, starker Husten und Lungenentzündung lassen sich behandeln. Die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu sterben, das seinen Ursprung in Arabien hat, liegt bei 35 Prozent.

Weltweit haben sich bislang 1300 Menschen mit Mers angesteckt, 455 davon sind gestorben. Besonders viele in Asien. Das bekommen auch die dortigen Airlines zu spüren. Es sei eine gewisse Panik bei den Passagieren zu bemerken, erklärte etwa Cathay-Pacific-Chef Ivan Chu bei einer Luftfahrtmesse in den USA. Seine Fluglinie habe daher die Umbuchungsgebühren bei bestimmten Tickets gestrichen. Einen Schritt weiter gehen Singapore Airlines und ihre Billigtochter Scoot. Sie erklärten auf ihren Webseiten, dass sowohl Umbuchungen als auch Stornierungen von Flügen nach Korea kostenfrei seien, wenn die Tickets vor dem Bekanntwerden des Ausbruchs gebucht worden waren.

Erinnerungen an Sars

Andere streichen bereits Flüge. So haben die beiden größten Fluggesellschaften Taiwans, China Airlines und Eva Air, ihre Kapazitäten deutlich geschrumpft. China Airlines reduzierte wegen der eingebrochenen Nachfrage die Anzahl der wöchentlichen Flüge von 42 auf 27, bei Eva Air sank sie von 20 auf sieben. Auch viele chinesische Airlines haben einige Flüge nach Korea gestrichen.

Ähnliche Erfahrungen hat die Luftfahrtbranche in Asien in den Jahren 2002 und 2003 gemacht. Damals war durch die Krankheit Severe Acute Respiratory Syndrome, kurz Sars, die Reisetätigkeit ebenfalls stark gesunken, die Wirtschaftleistung in verschiedenen Asiatischen Ländern brach ein.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Blick auf die Unglücksstelle: Die Boeing 767 F rutschte weit über die Piste hinaus.
Der Stimmenrekorder der in Miami verunglückten Boeing 767 F von liefert erstmals Einblicke in die entscheidenden Minuten im Cockpit. Einer der Piloten des FLuges von Amazon Air warnte wiederholt vor dem hohen Tempo, automatische Systeme schlugen mehrfach Alarm.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?
Die Boeing 767 F hatte bereits aufgesetzt und die Piloten bremsten. Dann gaben sie wieder Schub - offenbar für einen sehr späten Durchstartversuch. Nur vier Sekunden später bremsten sie erneut. Daten des Flugschreibers zeigen nun genauer, was unmittelbar vor dem tödlichen Unfall von Amazon Air in Miami geschah.
Laura Frommberg
Laura Frommberg