Flughafen Simferopol auf der Krim: Ziel etlicher russischer Airlines.

KrimUkraine will russische Flieger beschlagnahmen

Russische Airlines bringen Touristen über den Flughafen Simferopol zu den Stränden der Krim. Eine ukrainische Staatsanwaltschaft will die Flieger beschlagnahmen lassen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nachdem Russland 2014 die bis dahin zur Ukraine gehörende Krim annektierte hatte, subventionierte Moskau Flüge zu der Halbinsel im Schwarzen Meer. Um den Tourismus anzukurbeln, bezuschusste der Staat etwa im Jahr 2017 insgesamt 61 Routen zum Krim-Flughafen Simferopol, durchgeführt unter anderem von Aeroflot, Alrosa Airlines und S7.

Keine Freude an diesem Flugverkehr hat man in der Ukraine. Die Staatsanwaltschaft der Autonomen Republik Krim, wie die Ukraine sie nennt, sitzt mittlerweile in Kiev. Sie teilte am Dienstag (17. November) mit, man habe vor Gericht beantragt, 44 Flugzeuge russischer Airlines festzusetzen, welche die Krim anfliegen.

Umsetzung unklar

Die Begründung der Staatsanwaltschaft ist, dass die ukrainischen Behörden Luftraum und Flughäfen der Krim schon seit März 2014 für geschlossen erklärt haben. Dagegen hätten die russischen Fluggesellschaften mit ihren Maschinen verstoßen. Dies habe zuvor bereits für 65 Flugzeuge gegolten, nun steige die Zahl mit den 44 neu genannten auf insgesamt 109.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht dazu, um welche Airlines und Flugzeugtypen es geht. Offen ist auch, wie sie - sollte das Gericht ihr zustimmen - versuchen würde, die Beschlagnahmung der Flugzeuge durchzusetzen.

Mehr zum Thema

Arbeiter von Aeroflot: Die Airline kauft sich groß - und gesund?

Mehr Routen und Millionen für Krim-Tourismus

Dassault Falcon 7X der Republik Kongo: In Bordeaux in Ketten gelegt.

Frankreich beschlagnahmt Dassault Falcon 7X

Jet von Ryanair: Einer blieb gezwun­ge­ner­ma­ßen am Boden.

Frankreich beschlagnahmt Ryanair-Flieger

ticker-izhavia-1

Lizenz von Izhavia entzogen: Bericht über herausgerissene Seiten aus Notfallhandbuch

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack