Sonnensturm: Kann Kommunikation beeinträchtigen.

Sonnenstürme stören Flugzeug-GPS

Ende März führte eine Sonneneruption teils zu Kommunikationsproblemen auf der Erde. Wissenschaftler befürchten, dass das nicht alles war. Das trifft auch die Luftfahrt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

35 Mal so groß wie die Erde war das Magnetfeld, welches die Sonneneruption am Samstag (29. März) auslöste. Eindrückliche Bilder der Nasa zeigen, wie sich der Sonnensturm entwickelt. Solche geomagnetische Stürme entstehen nach Eruptionen auf der Sonne. Diese stößt dann große Mengen an magnetischem Plasma ab. Ein Solarsturm entsteht und wandert durch das Weltall.

Die koronalen Massenauswürfe, wie die Eruptionen auf der Sonne im Fachjargon heißen, stören das Erdmagnetfeld. Eigentlich bekommt man vom Phänomen nichts mit - und wenn ja, dann ist es ziemlich schön. Polarlichter sind eine Folge der kosmischen Stürme.

Flüge müssen verschoben werden

Doch in einigen Fällen kann es auch zu negativen Auswirkungen kommen. So berichten etwa indische Medien, dass der letzte Sonnensturm die Radiokommunikation für einige Minuten außer Gefecht setzte. Und, so befürchten Forscher des Indian Centre for Space Physics (ICSP), welches auch mit der Nasa zusammenarbeitet, dass nach dem letzten Sturm noch mehr folgen könnten. Und diese könnten - je nach Pfad - Satelliten- und GPS-Kommunikation außer Gefecht setzen und so auch den Luftverkehr massiv beeinträchtigen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Sonnenstürme sich auf die Luftfahrt auswirken. Im Januar 2012 etwa mussten Flüge, welche über die Polarregion führten, wegen der Gefahr der Strahlung umgeleitet werden. Im Oktober 2003 wurden wegen Sonnenstürmen mehr als fünfzig Flüge verschoben und das europäische Flugradarsystem war über einige Stunden gestört.

Mehr zum Thema

ticker-nasa

Nasa testet Flüge mit Cessna 208B Caravan ohne Cockpitpersonal

Lego Boeing 747 Review-23

Das kann die Lego-Boeing-747 mit Space Shuttle Enterprise

ticker-nasa

ER-2: Nasa testet mit umgebauter Lockheed U-2 Algorithmen zur Erkennung von Wolken und Aerosolen

Boeing 777 der Nasa: Ab September soll das Flugzeug zu Forschungsmissionen starten.

Boeing 777 hebt im Herbst als fliegendes Forschungslabor ab

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies