Boeing 787 von Saudia: Die Fluggesellschaft bestellt Dreamliner nach.

Saudia und Riyadh AirSaudi-Arabien beschert Boeing eine große Dreamliner-Order

Saudia und Riyadh Air bauen ihre Langstreckenflotte aus, um mehr Gäste über ihre Drehkreuze und ins Land fliegen zu können. Die beiden saudischen Fluggesellschaften bestellen bis zu 121 Boeing 787.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Vision 2030 nennt die Staatsführung die Strategie, mit der sie Saudi-Arabien auch ohne Öl eine rosige Zukunft bescheren will. Der Tourismus spielt dabei eine zentrale Rolle. 100 Millionen Reisende jährlich sollen das Land dereinst besuchen, das größer als Mexiko oder Indonesien ist und neben historische Stätten, Stränden, Wüsten und Oasen auch schneebedeckte Berge bietet.

Um das Ziel zu erreichen, baut das Königreich seine bestehende Nationalairline aus. Saudia bestellt 39 weitere Boeing 787, wie am Dienstag (14. März) bekannt gegeben wurde. Zugleich sichert sich die Fluggesellschaft eine Option für zehn weitere Exemplare. Die Aufteilung auf Boeing 787-9 und 787-10 ist noch nicht definitiv bestimmt.

Order noch nicht ganz definitiv

Doch damit ist der Hunger der Saudis nicht gestillt. Auch die neue Nationalairline beschert Boeing einen großen Auftrag. Riyadh Air bestellt 39 Dreamliner in der Variante 787-9. Zugleich sichert sich die eben erst offiziell lancierte Fluggesellschaft eine Option für 33 weitere Boeing 787-9. Erwartet wird, dass sie auch noch bei Airbus bestellen wird, um das angestrebte Wachstum erreichen zu können.

Beide Orders sind noch nicht definitiv. Aber angesichts der ambitionierten Pläne und der Finanzkraft Saudi-Arabiens werden sie bald festgezurrt.

2030 will Saudi-Arabien 330 Millionen Fluggäste jährlich

2030 will Saudi-Arabien 330 Millionen Fluggäste jährlich zählen – drei Mal so viele wie heute.  Die neue Riyadh Air will bis dahin mehr als 100 Ziele auf der ganzen Welt ansteuern. Sie ist mit ihrer Basis Riyadh mehr auf Geschäftskunden und Umsteiger ausgerichtet, während Saudia mit Basis Jeddah auf touristische Gäste fokussieren wird.

Mehr zum Thema

Wüste in der Nähe von Riyadh: Riyadh Air ist offiziell gegründet worden.

Riyadh Air greift Emirates, Etihad und Qatar Airways an

Airbus A330 von Saudia: Die Nationalairline bekommt eine Schwester.

Warum Saudi-Arabien eine zweite Nationalairline gründet

King Khalid Airport nördlich von Riyadh: Kommt ein weitere Flughafen hinzu?

Saudi-Arabien brütet über Plänen für neuen Flughafen Riyadh

ticker-boeing-1

Alaska-Airlines-Kapitän verklagt Boeing - Hersteller habe ihn indirekt Schuld für Vorfall mit Rumpfpaneel zuweisen wollen

Video

airbus a330 antarktis
Im vergangenen Dezember landete erstmals ein Airbus A330 in der Antarktis. Jetzt gibt es reichlich Einblicke ins Cockpit während dieses Fluges.
Timo Nowack
Timo Nowack
Das Wrack der Beechcraft 1900 von Satena: Liegt in schwierigem Gelände.
Im Nordosten Kolumbiens ist eine Beechcraft 1900 auf dem Weg nach Ocaña abgestürzt. Alle 15 Menschen an Bord des Flugzeuges der Staatsairline Satena kamen ums Leben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack