Sukhoi Superjet wartet auf die Lackierung: Der Staat stützt das Projekt.

Moskau subventioniert Superjet

Die russische Regierung zahlt Fluglinien künftig Geld, wenn sie für ihre Flotte heimische Flieger wie den Sukhoi Superjet oder die Antonow An-148 kaufen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Unterstützung des Regionalflugverkehrs hat in Russland Tradition. Bereits zu Sowjetzeiten wurden Tickets in abgelegenere Gebiete künstlich billig gehalten. Schließlich gibt es im riesigen Land Regionen, die man fast nur auf dem Luftweg erreichen kann. Jedes Jahr zahlt Moskau darum Millionen, um diese weit entfernten Gebiete im Osten zu vernünftigen Preisen mit dem Rest Russlands zu verbinden. Für 2013 sind im Budget zwei Milliarden Rubel (rund 50 Millionen Euro/62 Millionen Franken) für die Ticketsubventionen vorgesehen. Doch Verkehrsminister Maxim Sokolow tut noch einiges mehr. Er zahlt auch die Beihilfen an Regionalairlines zum Kauf neuer Flugzeuge. So sollen die überalterten Flotten erneuert und gleichzeitig der Regionalflugverkehr gefördert werden.

Dieses Jahr versucht Sokolow gleich noch ein drittes Ziel zu erreichen. Bisher wurde nur der Kauf von kleineren Flugzeugen unterstützt. Bei Propellerfliegern galten als Obergrenze 56 Sitze, bei Jets 72 Sitze. Die Fluggesellschaften kauften deshalb 2012 insgesamt 23 Maschinen bei ATR und bei Bombardier. Das soll sich nun ändern. 2013 stehen 700 Millionen Rubel explizit für Käufe von Flugzeugen aus heimischer Produktion bereit. Konkret sollen Bestellungen des Sukhoi Superjets 100 und der Antonow An-148 unterstützt werden. Die Passagier-Obergrenze wurde entsprechend gestrichen, da beide Jets größer sind.

Viele Bestellungen, wenig Auslieferungen

Es ist kein Zufall, dass gerade diese beiden Flugzeugtypen gezielt gefördert werden. Denn bisher wurden zwar über 268 An-148 bestellt, aber seit dem Programmstart 2009 nur 24 gebaut. Airlines beklagten sich regelmäßig über die Unzuverlässigkeit des zweistrahligen Jets. Ähnlich geht es dem Sukhoi Superjet. Immer wieder beklagen sich Fluglinien über den neuen russischen Flieger. Bisher stehen 15 Maschinen in Betrieb und wurden annähernd 170 bestellt. Etwas Rückenwind tut beiden Modellen gut.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin